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Energieausweis online erstellen schnell und rechtssicher
Unser Guide zeigt, wie Sie als Immobilienverwalter den Energieausweis online erstellen. Inklusive Praxistipps, Kosten und Anbieter-Vergleich.
12 Feb 2026


Einen Energieausweis online zu erstellen ist der schnellste und kostengünstigste Weg, um die gesetzlichen Anforderungen bei Verkauf oder Vermietung zu erfüllen. Der digitale Prozess führt Schritt für Schritt von der Dateneingabe bis zum fertigen, rechtsgültigen Dokument, das von zertifizierten Energieberatern geprüft wird. Entscheidend für den Erfolg sind eine gute Vorbereitung der benötigten Unterlagen und die Wahl des korrekten Ausweistyps – Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis.
Top 10 Schritte zum Energieausweis online
Der digitale Prozess zur Erstellung eines Energieausweises ist unkompliziert, wenn man die richtigen Schritte beachtet. Die folgende Anleitung führt Sie sicher durch den gesamten Ablauf:
Bedarf klären: Ermitteln Sie, ob Sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis benötigen. Prüfen Sie dafür Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und den Sanierungsstand des Gebäudes.
Anbieter auswählen: Wählen Sie eine seriöse Online-Plattform. Achten Sie auf transparente Preise, zertifizierte Aussteller (nach GEG) und integrierte Plausibilitätsprüfungen.
Unterlagen vorbereiten (Verbrauchsausweis): Sammeln Sie die Energieverbrauchsdaten (z. B. Gas-, Ölrechnungen) der letzten drei aufeinanderfolgenden Jahre.
Unterlagen vorbereiten (Bedarfsausweis): Legen Sie Baupläne, Schornsteinfegerprotokolle, Handwerkerrechnungen von Sanierungen und Informationen zur Bausubstanz bereit.
Daten online eingeben: Füllen Sie das Online-Formular sorgfältig aus. Achten Sie auf korrekte Angaben bei kritischen Punkten wie Gebäudenutzfläche, Baujahr der Heizung und durchgeführten Dämmmaßnahmen.
Plausibilitätsprüfung abwarten: Nach der Dateneingabe prüft ein zertifizierter Energieberater Ihre Angaben auf Stimmigkeit. Rechnen Sie mit möglichen Rückfragen bei unklaren Daten.
Auf Rückfragen reagieren: Beantworten Sie eventuelle Nachfragen des Experten detailliert und schnell, um den Prozess nicht zu verzögern.
Dokument erhalten: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den fertigen Energieausweis als PDF per E-Mail, inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Registriernummer.
Ausweis final prüfen: Kontrollieren Sie alle Stammdaten (Adresse, Baujahr), die Registriernummer und die dargestellten Energiewerte auf Korrektheit.
Digital archivieren: Speichern Sie den Energieausweis zentral ab, sodass er bei Bedarf (Neuvermietung, Verkauf) sofort verfügbar ist.
Ihr schneller Weg zum digitalen Energieausweis

Für Immobilienverwaltungen ist der Energieausweis mehr als nur ein Pflichtdokument. Er ist ein zentrales Werkzeug bei Verkauf und Vermietung, aber auch für die strategische Planung von Sanierungen. Doch die manuelle Koordination kann schnell zu einem echten Zeitfresser werden, besonders wenn man ein großes Portfolio betreut.
Hier kommt die digitale Lösung ins Spiel. Statt Termine zu koordinieren und Papierberge zu durchforsten, lassen sich alle nötigen Daten bequem online eingeben. Der digitale Energieausweis ist ein perfektes Beispiel, wie Digitalisierung für Unternehmen, die Zeit und Kosten sparen, weil sie interne Abläufe spürbar vereinfacht.
Die Vorteile der Online-Beantragung
Moderne Online-Anbieter führen einen Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Intelligente Plausibilitätsprüfungen stellen sicher, dass die Angaben stimmig sind. Das minimiert nicht nur Fehler, sondern garantiert auch die Rechtskonformität nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Ein digital erstellter Energieausweis ist uneingeschränkt rechtsgültig. Voraussetzung ist, dass er von einem zertifizierten Experten ausgestellt wurde. Seriöse Plattformen stellen genau das sicher, indem jeder Ausweis am Ende von einem zugelassenen Energieberater geprüft und freigegeben wird.
Strategische Überlegungen für Verwaltungen
Die digitale Abwicklung macht nicht nur die Erstellung leichter, sondern auch die anschließende Verwaltung der Dokumente. Einmal erstellte Ausweise lassen sich zentral speichern und sind bei Bedarf sofort griffbereit. Das ist Gold wert, denn bei jeder Neuvermietung oder jedem Verkauf muss der Ausweis potenziellen Interessenten vorgelegt werden.
Enorme Zeitersparnis: Der Prozess dauert nur einen Bruchteil der Zeit im Vergleich zur traditionellen Methode mit Vor-Ort-Termin.
Deutliche Kostenvorteile: Online-Angebote sind oft spürbar günstiger, da Aufwände wie Anfahrt und Vor-Ort-Analyse wegfallen.
Zentrale Datenverwaltung: Alle Dokumente sind digital verfügbar und leicht zugänglich, was die Organisation im Team massiv erleichtert.
Wer solche Prozesse in digitale Systeme wie ein Kundenportal für Immobilienverwaltungen integriert, schafft zudem Transparenz für Eigentümer und Mieter. Mit einer Plattform wie DoNexus lassen sich solche Abläufe automatisieren und zentral verwalten – ein entscheidender Schritt, um die Effizienz der gesamten Verwaltung nachhaltig zu steigern.
Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis – die richtige Wahl treffen
Steht man vor der Aufgabe, einen Energieausweis online zu erstellen, ist die erste und wichtigste Frage: Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis? Die beiden klingen ähnlich, basieren aber auf völlig unterschiedlichen Ansätzen.
Der Verbrauchsausweis ist sozusagen der Blick in den Rückspiegel. Er zeigt, wie viel Energie in den letzten Jahren tatsächlich verbraucht wurde. Dagegen wirft der Bedarfsausweis einen genauen Blick auf die Technik und die Hülle des Gebäudes – also Bausubstanz, Fenster, Dämmung, Heizungsanlage – und berechnet daraus den theoretischen Energiebedarf. Das Ergebnis ist unabhängig davon, ob die letzten Mieter viel oder wenig geheizt haben. Ihre Wahl hat direkte Folgen für Kosten, Aufwand und natürlich die Aussagekraft des Dokuments.
Für die schnelle Neuvermietung einer Wohnung in einem modernen Mehrfamilienhaus ist der günstigere Verbrauchsausweis oft vollkommen ausreichend. Planen Sie aber eine Sanierung oder geht es um einen älteren, unsanierten Bau, liefert nur der Bedarfsausweis die harten Fakten. Er deckt die energetischen Schwachstellen des Gebäudes schonungslos auf und ist damit die perfekte Grundlage für strategische Entscheidungen.
Wann welcher Ausweis gesetzlich vorgeschrieben ist
In manchen Fällen nimmt Ihnen das Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Entscheidung ab. Die Regeln sind klar und hängen vor allem vom Baujahr und der Anzahl der Wohnungen ab.
Wahlfreiheit besteht für: Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten, ganz egal, wann sie gebaut wurden. Gleiches gilt für Gebäude, die schon die Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen.
Bedarfsausweis ist Pflicht für: Kleinere Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und die diesen energetischen Mindeststandard nicht erreichen.
Gerade in Deutschland ist dieser Punkt entscheidend. Ein Großteil des Gebäudebestands stammt aus den 70er- und 80er-Jahren und erfüllt oft nur minimale energetische Standards. Ein Blick in die Tabelle der Energieeffizienzklassen zeigt: Viele Gebäude der Klasse E (130-159,9 kWh/(m²a)) fallen in die Zeit der 2. Wärmeschutzverordnung von 1982. Mehr über die Zusammenhänge von Baujahr und Energieeffizienz erfahren Sie auf erste-hausverwaltung.de.
Der direkte Vergleich für Ihre Entscheidung
Um die richtige Wahl zu treffen, hilft eine klare Gegenüberstellung. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen und dient als schnelle Entscheidungshilfe für Ihr Objekt.
Vergleich von Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis
Diese Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede, Anwendungsfälle, Kosten und rechtlichen Vorgaben für Verbrauchs- und Bedarfsausweise gegenüber.
Merkmal | Verbrauchsausweis | Bedarfsausweis |
|---|---|---|
Datengrundlage | Tatsächlicher Energieverbrauch der letzten 3 Jahre. | Theoretische Analyse der Bausubstanz & Heiztechnik. |
Aussagekraft | Beeinflusst durch individuelles Nutzerverhalten. | Objektive Bewertung des Gebäudezustands. |
Kosten | Günstiger, da weniger Analyseaufwand. | Teurer aufgrund der detaillierten technischen Analyse. |
Aufwand | Geringer, nur Verbrauchsdaten erforderlich. | Höher, da detaillierte Gebäudeinformationen nötig sind. |
Anwendungsfall | Schnelle Vermietung, energetisch gute Gebäude. | Verkauf, Sanierungsplanung, gesetzliche Pflicht. |
Die Tabelle macht deutlich, dass es keine pauschal „bessere“ Lösung gibt. Die Wahl hängt immer vom Gebäude und Ihrem Ziel ab.
Ein typisches Szenario aus der Praxis: Für ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1995 mit zentraler Gasheizung können Sie frei wählen. Hier ist der Verbrauchsausweis oft die pragmatischere und kostengünstigere Lösung für die routinemäßige Neuvermietung. Handelt es sich jedoch um einen denkmalgeschützten Altbau von 1920, ist der Bedarfsausweis nicht nur oft Pflicht, sondern auch strategisch klüger, um Sanierungspotenziale aufzudecken.
Handlungsempfehlungen für Immobilienverwalter
Die Wahl des richtigen Ausweises ist mehr als eine formale Pflicht – sie ist ein strategisches Instrument. Bevor Sie den nächsten Energieausweis online erstellen, sollten Sie diese Punkte durchdenken:
Prüfen Sie die gesetzliche Pflicht: Klären Sie immer zuerst Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und den Sanierungsstand. Nur so wissen Sie, ob Sie überhaupt eine Wahl haben.
Berücksichtigen Sie die Zukunft des Objekts: Steht in den nächsten Jahren eine Sanierung an? Dann investieren Sie direkt in den aussagekräftigeren Bedarfsausweis. Er liefert die perfekte Grundlage für die gesamte Planung.
Denken Sie an die Vermarktung: Ein guter Bedarfsausweis kann bei älteren, aber gut sanierten Gebäuden ein starkes Verkaufsargument sein. Er belegt objektiv die Qualität der Bausubstanz, unabhängig vom Vormieter.
Nutzen Sie den Verbrauchsausweis für Effizienz: Bei großen, homogenen Wohnanlagen ohne anstehende Sanierungen ist der Verbrauchsausweis der effizienteste Weg, um die gesetzlichen Anforderungen bei Mieterwechseln zu erfüllen.
Die Verwaltung dieser unterschiedlichen Anforderungen und Dokumente über ein ganzes Portfolio hinweg kann schnell unübersichtlich werden. Plattformen wie DoNexus helfen dabei, den Überblick zu behalten. Sie können für jedes Objekt hinterlegen, welcher Ausweistyp erforderlich ist und wann die Gültigkeit abläuft. Das vereinfacht den gesamten Prozess von der Erneuerung bis zur Beauftragung erheblich.
Der Prozess zur Online-Erstellung in der Praxis
Einen Energieausweis online zu erstellen, ist in der Praxis zum Glück deutlich einfacher, als viele denken. Statt eines bürokratischen Hürdenlaufs wartet ein digitaler Prozess, der bei guter Vorbereitung überraschend schnell erledigt ist. Dieser Abschnitt ist Ihr Fahrplan durch jede Phase – von der Wahl des richtigen Anbieters bis zur finalen Prüfung des Dokuments.
Im Kern geht es darum, alle relevanten Gebäudedaten in ein Online-Formular einzutragen. Der entscheidende Unterschied zum Vor-Ort-Termin: Sie als Eigentümer oder Verwalter stehen für die Richtigkeit der Daten gerade. Genau darin liegt aber auch der große Vorteil, denn Sie haben die volle Kontrolle und können den Prozess in Ihrem eigenen Tempo angehen.
Die Weichen richtig stellen: die Anbieterauswahl
Der erste und wichtigste Schritt ist die Auswahl einer zertifizierten Online-Plattform. Der Markt ist groß, aber nicht alle Anbieter arbeiten mit der nötigen Sorgfalt. Ein seriöser Partner ist hier Gold wert, denn er sichert die Rechtsgültigkeit Ihres Ausweises und unterstützt Sie mit cleveren Tools.
Achten Sie bei der Wahl auf ein paar entscheidende Kriterien:
Zertifizierte Aussteller: Der Anbieter muss garantieren, dass jeder Ausweis von einem nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Energieberater, Architekten oder Ingenieur geprüft und unterschrieben wird.
Transparente Preise: Alle Kosten sollten klar kommuniziert werden. Versteckte Gebühren für Nachbesserungen oder den Versand per Post sind ein klares Warnsignal.
Plausibilitätsprüfung: Gute Plattformen haben automatisierte Prüfungen eingebaut, die Ihre Eingaben sofort auf logische Fehler checken. Wenn Sie zum Beispiel für ein Haus von 1950 eine Dreifachverglasung angeben, ohne eine Sanierung zu vermerken, sollte das System nachhaken.
Kundensupport: Ein erreichbarer und kompetenter Support, der bei kniffligen Fragen zu Gebäudedaten helfen kann, ist unverzichtbar.
Dateneingabe: die typischen Fallstricke vermeiden
Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, geht es an die eigentliche Datenerfassung. Hier passieren die meisten Fehler, die später zu einem ungenauen oder sogar ungültigen Ausweis führen können.
Ein Klassiker ist die falsche Angabe der Gebäudenutzfläche (AN). Die ist nämlich nicht dasselbe wie die reine Wohnfläche. Sie umfasst die beheizte Fläche innerhalb der thermischen Hülle und wird nach speziellen Regeln berechnet. Seriöse Anbieter stellen dafür aber verständliche Berechnungshilfen bereit.
Genauso kritisch sind die Angaben zur Anlagentechnik. Schreiben Sie nicht nur „Gasheizung“, sondern geben Sie das genaue Baujahr des Wärmeerzeugers an. Ein Kessel von 1995 hat eine völlig andere Effizienz als ein modernes Brennwertgerät von 2022. Solche Details haben einen massiven Einfluss auf das Ergebnis, gerade beim Bedarfsausweis.
Die folgende Infografik macht den fundamentalen Unterschied bei der Datengrundlage der beiden Ausweisarten sehr deutlich.

Man sieht sofort: Der Verbrauchsausweis schaut in die Vergangenheit (links, Zählersymbol), während der Bedarfsausweis eine technische Analyse der Bausubstanz ist (rechts, Blaupausensymbol).
Nehmen Sie sich für die Dateneingabe ausreichend Zeit. Ein häufiger Fehler ist, den Prozess unter Zeitdruck „durchzuklicken“. Sammeln Sie stattdessen vorab alle Unterlagen. Ein falsch eingegebenes Baujahr oder eine übersehene Dämmmaßnahme kann die Energieeffizienzklasse um eine ganze Stufe verschlechtern.
Die Plausibilitätsprüfung als Ihr Sicherheitsnetz
Nachdem Sie alle Daten eingegeben haben, folgt der entscheidende Schritt: die Prüfung durch den zertifizierten Energieexperten. Dieser gleicht Ihre Angaben mit Erfahrungswerten und technischen Datenbanken ab. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Ein guter Experte meldet sich bei Unstimmigkeiten bei Ihnen. Wenn Sie eine Rückfrage bekommen wie: „Die angegebenen Verbrauchswerte für Ihr Gebäude von 1980 erscheinen uns ungewöhnlich niedrig. Wurde in den letzten Jahren eine Fassadendämmung durchgeführt, die noch nicht erfasst wurde?“, dann ist das ein Zeichen für einen sorgfältigen Prozess.
Nutzen Sie diese Prüfung zu Ihrem Vorteil. Sie ist kein Misstrauensvotum, sondern ein Sicherheitsnetz, das die Qualität und Rechtskonformität Ihres Dokuments sicherstellt. Antworten Sie auf Rückfragen so detailliert wie möglich und liefern Sie bei Bedarf Belege wie Handwerkerrechnungen nach.
Vom Entwurf zum finalen Dokument
Nach der erfolgreichen Prüfung erhalten Sie den fertigen Energieausweis meist innerhalb weniger Werktage als PDF per E-Mail. Dieses Dokument enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben, einschließlich der wichtigen Registriernummer.
Ihre Checkliste für die finale Prüfung:
Stammdaten kontrollieren: Stimmen Adresse, Baujahr und Anzahl der Wohneinheiten exakt?
Registriernummer prüfen: Ist eine gültige Registriernummer vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) auf dem Ausweis vermerkt?
Werte nachvollziehen: Entsprechen die dargestellten End- und Primärenergie-Werte den Erwartungen für Ihr Gebäude?
Modernisierungsempfehlungen lesen: Die Empfehlungen geben wertvolle, oft kostengünstige Hinweise, um die Energieeffizienz zu verbessern.
Bewahren Sie den finalen Ausweis sorgfältig digital auf. Bei einer Neuvermietung oder einem Verkauf müssen Sie ihn Interessenten unaufgefordert vorlegen. Die Integration in ein zentrales System wie DoNexus erleichtert diesen Prozess erheblich. Hier können Sie für jedes Objekt den gültigen Energieausweis hinterlegen und Fristen für die Erneuerung automatisiert überwachen. Das schafft nicht nur Ordnung, sondern stellt auch sicher, dass Sie bei Prüfungen oder Eigentümeranfragen jederzeit handlungsfähig sind und alle rechtlichen Anforderungen souverän erfüllen.
Dokumente und Daten: Was Sie wirklich zur Hand haben sollten
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, wenn Sie einen Energieausweis online erstellen wollen. Statt während der Eingabe hektisch nach alten Unterlagen zu kramen, verkürzt eine gezielte Vorbereitung den ganzen Prozess auf wenige Minuten. So vermeiden Sie nicht nur Fehler, sondern sichern auch die Qualität des Ergebnisses.
Die benötigten Informationen unterscheiden sich grundlegend, je nachdem, ob Sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis beantragen. Für den einfacheren Verbrauchsausweis zählen vor allem die Verbrauchsdaten der Vergangenheit. Der Bedarfsausweis hingegen verlangt eine genaue technische Bestandsaufnahme des Gebäudes.
Ihre Checkliste für den Verbrauchsausweis
Der verbrauchsbasierte Ausweis ist der unkompliziertere Weg. Hier dreht sich alles um den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten Jahre.
Halten Sie am besten folgende Informationen bereit:
Energieverbrauchsdaten der letzten drei Jahre: Das sind die Jahresabrechnungen Ihres Energieversorgers, zum Beispiel für Gas, Öl oder Fernwärme. Wichtig ist, dass die Abrechnungen drei aufeinanderfolgende Jahre lückenlos abdecken.
Informationen zu Leerständen: Gab es in diesem Zeitraum längere Leerstände? Diese müssen Sie unbedingt angeben und herausrechnen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Klimabereinigung: Notieren Sie sich die Postleitzahl des Objekts. Online-Anbieter nutzen diese Angabe für die Witterungsbereinigung. So werden überdurchschnittlich kalte oder milde Winter im Ergebnis ausgeglichen.
Genaue Daten für den Bedarfsausweis
Beim Bedarfsausweis geht es ans Eingemachte – hier tauchen Sie tief in die Bausubstanz und die Technik Ihrer Immobilie ein. Genauigkeit und Vollständigkeit sind hier entscheidend.
Ein häufiger Stolperstein sind fehlende Nachweise über durchgeführte Sanierungen. Eine neue Heizung oder moderne Fenster, die in den ursprünglichen Bauplänen natürlich nicht auftauchen, können die Energieeffizienzklasse erheblich verbessern. Suchen Sie gezielt nach alten Handwerkerrechnungen oder Übergabeprotokollen, um diese wertvollen Daten parat zu haben.
Wo finden Sie die benötigten Informationen?
Bauakte und Baupläne: Hier stehen in der Regel das Baujahr, Wohn- und Nutzflächen sowie Details zum Aufbau von Wänden, Dach und Keller.
Teilungserklärung (bei einer WEG): Enthält oft wichtige Angaben zur Gebäudestruktur und zur gemeinschaftlichen Anlagentechnik.
Schornsteinfegerprotokoll: Liefert exakte Daten zum Typ und Baujahr Ihrer Heizungsanlage.
Handwerkerrechnungen: Unverzichtbar, um Sanierungen wie einen Fenstertausch, Dämmmaßnahmen oder den Einbau einer neuen Heizung nachzuweisen.
Die Energieeffizienz von Gebäuden ist in Deutschland eine enorme Herausforderung. Fast 60 Prozent aller Gebäude erreichen nur die schlechten Energieeffizienzklassen E bis H. Die Kosten für Sanierungen sind hier besonders relevant, da beispielsweise eine Immobilie der Klasse G (200 bis 249,9 kWh/(m²a)) Sanierungskosten von rund 25,49 €/m² verursachen kann, während es bei Klasse E (130 bis 159,9 kWh/(m²a)) etwa 16,31 €/m² sind. Mehr dazu lesen Sie in der bundesweiten Immobilienanalyse auf purpose-green.com.
Was tun, wenn Daten fehlen?
Was, wenn trotz sorgfältiger Suche bestimmte Unterlagen einfach unauffindbar sind? Keine Sorge. Seriöse Online-Portale haben dafür Lösungen. Oft können auf Basis des Baujahres und der damals üblichen Bauweisen plausible Näherungswerte angenommen werden. Dokumentieren Sie diese Annahmen aber unbedingt für Ihre eigenen Unterlagen.
Gerade für Immobilienverwaltungen wird die Beschaffung und Verwaltung dieser Dokumente für ein ganzes Portfolio schnell unübersichtlich. Eine KI-gestützte Dokumentenverwaltung, wie sie DoNexus zur automatischen Datenextraktion anbietet, kann diesen Prozess spürbar erleichtern. Das System zieht relevante Daten wie Baujahr oder Sanierungsmaßnahmen direkt aus Verträgen und Protokollen und stellt sie für die Erstellung des Energieausweises bereit.
Häufige Fehler und Kostenfallen bei der Online-Beantragung
Einen Energieausweis online zu erstellen, geht schnell – aber der Weg ist mit einigen Fallstricken gepflastert. Fehler führen hier schnell zu ungültigen Dokumenten oder unerwarteten Kosten. Wer die typischen Fehlerquellen kennt, kann sie gezielt vermeiden und meistert den Prozess sicher.
Eine informierte Vorgehensweise schützt nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen. Sie sorgt auch dafür, dass der Ausweis den energetischen Zustand des Gebäudes wirklich korrekt abbildet. Von der Wahl des Anbieters bis zur finalen Datenprüfung gibt es ein paar kritische Punkte, die Ihre volle Aufmerksamkeit brauchen.
Unzureichende Anbieterprüfung
Der verlockendste Fehler ist oft, einfach den billigsten Anbieter zu wählen, ohne dessen Legitimität zu prüfen. Ein Energieausweis ist nur dann rechtsgültig, wenn er von einem nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Experten ausgestellt wird. Sogenannte „Discount-Anbieter“ ohne Zertifizierung produzieren oft wertlose Papiere.
Achten Sie auf diese Warnsignale:
Fehlende Transparenz: Es wird nicht klar kommuniziert, welcher zertifizierte Energieberater oder welches Ingenieurbüro hinter dem Service steht.
Keine Plausibilitätsprüfung: Der Anbieter fragt nicht nach, wenn Sie offensichtlich widersprüchliche Angaben machen (z. B. Baujahr 1960 mit Energieeffizienzklasse A).
Versteckte Kosten: Der günstige Grundpreis wird später durch Zusatzgebühren für Versand, Korrekturen oder eine obligatorische „Express-Bearbeitung“ in die Höhe getrieben.
Ein Praxisbeispiel: Ein Verwalter wählt für ein Mehrfamilienhaus den günstigsten Anbieter für 39 €. Später stellt sich heraus, dass der Ausweis keine gültige Registriernummer hat. Bei der Neuvermietung einer Wohnung fällt das auf – es folgen eine Abmahnung und die Notwendigkeit, schnell einen neuen, teureren Ausweis erstellen zu lassen.
Ungenaue oder falsche Dateneingabe
Der häufigste Grund für einen fehlerhaften Energieausweis sind ungenaue Eingaben durch den Auftraggeber selbst. Weil beim Online-Prozess niemand vor Ort ist, liegt die Verantwortung für die korrekten Daten komplett bei Ihnen.
Ein typischer Fehler ist die Verwechslung von Wohnfläche mit der Gebäudenutzfläche (AN) oder die Angabe veralteter Heizungsdaten. Ein Kesseltausch von 2005 auf 2021 kann die Energieeffizienzklasse um eine ganze Stufe verbessern – wird diese Angabe vergessen, verschenken Sie wertvolles Potenzial. Solche Details sind entscheidend, gerade weil in Deutschland der Wärmebedarf eine zentrale Rolle spielt. Im Jahr 2025 verbrauchte das Land 10.553 Petajoule Primärenergie, ein großer Teil davon entfiel auf Wärme. Auch wenn Plattformen mit Millionen Datenpunkten helfen, realistische Bilanzen zu erstellen, müssen die Basisinformationen stimmen. Weitere Einblicke zum deutschen Energieverbrauch finden Sie auf ag-energiebilanzen.de.
Fehlinterpretation der Ausweisarten
Ein weiterer kostspieliger Fehler ist die Wahl des falschen Ausweistyps. Wenn für ein unsaniertes Gebäude mit Baujahr vor 1977 und nur drei Wohneinheiten fälschlicherweise ein Verbrauchsausweis erstellt wird, ist dieser bei einem Verkauf rechtlich ungültig.
Stellen Sie also sicher, dass Sie die gesetzlichen Vorgaben für Ihr Objekt genau kennen, bevor Sie den Auftrag erteilen. Die Konsequenzen eines falschen Ausweises reichen von Bußgeldern bis hin zu möglichen Schadenersatzforderungen von Käufern oder Mietern.
Um solche Fehler systematisch zu vermeiden, hilft ein strukturierter Ansatz. Die Integration solcher Prozesse in eine zentrale Verwaltungsplattform wie DoNexus schafft hier Abhilfe. Dort lassen sich für jedes Objekt die spezifischen Anforderungen und Fristen hinterlegen. Das System kann Sie proaktiv an eine anstehende Erneuerung erinnern und sicherstellen, dass Sie immer den korrekten Ausweistyp mit den richtigen Daten beauftragen.
Vom einzelnen Ausweis zur strategischen Prozessoptimierung

Wer nur einzelne Energieausweise erstellt, erledigt eine Pflichtaufgabe. Echte Effizienz beginnt aber erst, wenn man diesen Vorgang als Teil eines größeren Ganzen sieht – und ihn in ein intelligentes, automatisiertes System einbettet.
Es geht darum, wegzukommen von der reaktiven Einzelmaßnahme. Stattdessen schafft man einen proaktiven, nahtlosen Workflow, der nicht nur das Team entlastet, sondern auch Compliance-Risiken auf ein Minimum reduziert. Eine moderne Software wartet nicht, bis jemand eine manuelle Liste prüft. Sie erkennt eine Anfrage zum Energieausweis, ordnet sie der passenden Immobilie zu und startet einen vordefinierten Prozess, der alle Beteiligten auf dem Laufenden hält.
Letztlich ist das mehr als nur eine Arbeitserleichterung. Es ist eine strategische Prozessoptimierung, die Abläufe zukunftssicher macht.
Was einen automatisierten Workflow wirklich ausmacht
Ein smarter, automatisierter Prozess kann weit mehr als nur einen Auftrag an einen Dienstleister weiterleiten. Er schafft ein System, das mitdenkt, Risiken vermeidet und dem Team wertvolle Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben zurückgibt.
Der Schlüssel liegt darin, den gesamten Lebenszyklus des Energieausweises zu betrachten. Von der ersten Anforderung über die Datenerfassung und Erstellung bis hin zur proaktiven Überwachung der Gültigkeit – jeder Schritt lässt sich digitalisieren und automatisieren.
Denken Sie an folgende Aspekte, um den Prozess wirklich zu verbessern:
Proaktive Fristenüberwachung: Das System sollte die Gültigkeit aller Ausweise im Blick haben und automatisch an anstehende Erneuerungen erinnern. So entstehen keine Engpässe und die Rechtskonformität ist jederzeit gesichert.
Intelligente Datengewinnung: Eine KI kann relevante Daten wie Baujahr, letzte Sanierungen oder die Heizungsart direkt aus vorhandenen Dokumenten – etwa Teilungserklärungen oder Protokollen – auslesen und für den Online-Antrag aufbereiten. Das spart mühsame Recherche.
Automatisierte Kommunikation: Geht eine Anfrage ein, startet automatisch ein Workflow. Dieser informiert den Eigentümer, beauftragt bei Bedarf den Dienstleister und macht den aktuellen Status für alle transparent nachvollziehbar.
Zentraler Dokumentenspeicher: Jeder neue Energieausweis wird sofort der richtigen Immobilie zugeordnet und ist für das ganze Team jederzeit digital verfügbar. Kein Suchen in Ordnern oder E-Mail-Anhängen mehr.
Die Integration dieser Schritte in eine Plattform wie DoNexus macht die Verwaltung von Energieausweisen von einer lästigen Pflicht zu einem schlanken, kontrollierten Vorgang. Mit der KI-Automatisierung von DoNexus werden eingehende E-Mails zum Thema Energieausweis automatisch erkannt, Workflows angestoßen und Dokumente intelligent verarbeitet. So gewinnt Ihr Team den Freiraum, sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren, anstatt nur Listen abzuarbeiten.
Häufig gestellte Fragen zum Online-Energieausweis
Der Weg zum Energieausweis über ein Online-Portal wirft in der Praxis oft Detailfragen auf. Um Ihnen im Arbeitsalltag mehr Sicherheit zu geben, haben wir die häufigsten Fragen gesammelt, die uns von Immobilienverwaltern gestellt werden – praxisnah und auf den Punkt gebracht.
Eines vorweg: Online erstellte Energieausweise sind voll rechtsgültig, solange sie von zertifizierten Experten ausgestellt werden. Sie gelten, genau wie traditionell erstellte Dokumente, für 10 Jahre. Die größte Hürde im Prozess ist meist die Datenbeschaffung, besonders bei älteren Gebäuden, für die ein Bedarfsausweis nötig ist.
Wichtige Aspekte im Überblick
Bevor Sie loslegen, sollten Sie diese Punkte kennen. Das räumt die häufigsten Unsicherheiten direkt aus dem Weg:
Rechtsgültigkeit sicherstellen: Der Knackpunkt ist der Aussteller. Achten Sie darauf, dass der Online-Anbieter garantiert, dass jeder Ausweis von einem nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Experten geprüft und freigegeben wird. Nur dann ist das Dokument bei Verkauf oder Vermietung auch wirklich anerkannt.
Gültigkeitsdauer im Blick behalten: Ein Energieausweis ist exakt 10 Jahre ab dem Ausstellungsdatum gültig. Aber Vorsicht: Bei wesentlichen energetischen Sanierungen, wie dem Einbau einer neuen Heizung oder dem Dämmen der Fassade, muss auch vor Ablauf der Frist ein neuer Ausweis her.
Umgang mit fehlenden Daten: Gerade beim Bedarfsausweis für ältere Gebäude fehlen oft genaue Bauunterlagen. Das ist normal. Seriöse Online-Plattformen lösen das, indem sie plausible Standardwerte anbieten, die auf dem Baujahr und der damals üblichen Bauweise basieren. Wichtig ist, dass Sie solche Annahmen immer sorgfältig dokumentieren.
Pflicht zur Erneuerung: Ein abgelaufener Ausweis ist wertlos. Steht eine Neuvermietung oder ein Verkauf an, muss zwingend ein neues, gültiges Dokument vorliegen. Andernfalls drohen rechtliche Konsequenzen.
Nehmen Sie sich die Zeit, alle Informationen sorgfältig zusammenzutragen. Die korrekte und vollständige Dateneingabe ist die Grundlage für ein aussagekräftiges und rechtssicheres Dokument. Es zahlt sich am Ende immer aus.
Diese Fristen und Dokumente über ein ganzes Portfolio hinweg zu verwalten, wird schnell unübersichtlich. Eine zentrale Plattform wie DoNexus hilft dabei, den Überblick zu behalten. Das System erinnert automatisch an ablaufende Ausweise und speichert alle Dokumente zentral und jederzeit griffbereit.
Möchten Sie Ihre Prozesse rund um den Energieausweis und andere Verwaltungsaufgaben automatisieren und professionalisieren? Entdecken Sie, wie DoNexus Ihre Immobilienverwaltung mit KI-gestützten Workflows auf das nächste Level hebt. Erfahren Sie mehr auf https://www.donexus.ai.
Built with the Outrank app
Einen Energieausweis online zu erstellen ist der schnellste und kostengünstigste Weg, um die gesetzlichen Anforderungen bei Verkauf oder Vermietung zu erfüllen. Der digitale Prozess führt Schritt für Schritt von der Dateneingabe bis zum fertigen, rechtsgültigen Dokument, das von zertifizierten Energieberatern geprüft wird. Entscheidend für den Erfolg sind eine gute Vorbereitung der benötigten Unterlagen und die Wahl des korrekten Ausweistyps – Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis.
Top 10 Schritte zum Energieausweis online
Der digitale Prozess zur Erstellung eines Energieausweises ist unkompliziert, wenn man die richtigen Schritte beachtet. Die folgende Anleitung führt Sie sicher durch den gesamten Ablauf:
Bedarf klären: Ermitteln Sie, ob Sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis benötigen. Prüfen Sie dafür Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und den Sanierungsstand des Gebäudes.
Anbieter auswählen: Wählen Sie eine seriöse Online-Plattform. Achten Sie auf transparente Preise, zertifizierte Aussteller (nach GEG) und integrierte Plausibilitätsprüfungen.
Unterlagen vorbereiten (Verbrauchsausweis): Sammeln Sie die Energieverbrauchsdaten (z. B. Gas-, Ölrechnungen) der letzten drei aufeinanderfolgenden Jahre.
Unterlagen vorbereiten (Bedarfsausweis): Legen Sie Baupläne, Schornsteinfegerprotokolle, Handwerkerrechnungen von Sanierungen und Informationen zur Bausubstanz bereit.
Daten online eingeben: Füllen Sie das Online-Formular sorgfältig aus. Achten Sie auf korrekte Angaben bei kritischen Punkten wie Gebäudenutzfläche, Baujahr der Heizung und durchgeführten Dämmmaßnahmen.
Plausibilitätsprüfung abwarten: Nach der Dateneingabe prüft ein zertifizierter Energieberater Ihre Angaben auf Stimmigkeit. Rechnen Sie mit möglichen Rückfragen bei unklaren Daten.
Auf Rückfragen reagieren: Beantworten Sie eventuelle Nachfragen des Experten detailliert und schnell, um den Prozess nicht zu verzögern.
Dokument erhalten: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den fertigen Energieausweis als PDF per E-Mail, inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Registriernummer.
Ausweis final prüfen: Kontrollieren Sie alle Stammdaten (Adresse, Baujahr), die Registriernummer und die dargestellten Energiewerte auf Korrektheit.
Digital archivieren: Speichern Sie den Energieausweis zentral ab, sodass er bei Bedarf (Neuvermietung, Verkauf) sofort verfügbar ist.
Ihr schneller Weg zum digitalen Energieausweis

Für Immobilienverwaltungen ist der Energieausweis mehr als nur ein Pflichtdokument. Er ist ein zentrales Werkzeug bei Verkauf und Vermietung, aber auch für die strategische Planung von Sanierungen. Doch die manuelle Koordination kann schnell zu einem echten Zeitfresser werden, besonders wenn man ein großes Portfolio betreut.
Hier kommt die digitale Lösung ins Spiel. Statt Termine zu koordinieren und Papierberge zu durchforsten, lassen sich alle nötigen Daten bequem online eingeben. Der digitale Energieausweis ist ein perfektes Beispiel, wie Digitalisierung für Unternehmen, die Zeit und Kosten sparen, weil sie interne Abläufe spürbar vereinfacht.
Die Vorteile der Online-Beantragung
Moderne Online-Anbieter führen einen Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Intelligente Plausibilitätsprüfungen stellen sicher, dass die Angaben stimmig sind. Das minimiert nicht nur Fehler, sondern garantiert auch die Rechtskonformität nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Ein digital erstellter Energieausweis ist uneingeschränkt rechtsgültig. Voraussetzung ist, dass er von einem zertifizierten Experten ausgestellt wurde. Seriöse Plattformen stellen genau das sicher, indem jeder Ausweis am Ende von einem zugelassenen Energieberater geprüft und freigegeben wird.
Strategische Überlegungen für Verwaltungen
Die digitale Abwicklung macht nicht nur die Erstellung leichter, sondern auch die anschließende Verwaltung der Dokumente. Einmal erstellte Ausweise lassen sich zentral speichern und sind bei Bedarf sofort griffbereit. Das ist Gold wert, denn bei jeder Neuvermietung oder jedem Verkauf muss der Ausweis potenziellen Interessenten vorgelegt werden.
Enorme Zeitersparnis: Der Prozess dauert nur einen Bruchteil der Zeit im Vergleich zur traditionellen Methode mit Vor-Ort-Termin.
Deutliche Kostenvorteile: Online-Angebote sind oft spürbar günstiger, da Aufwände wie Anfahrt und Vor-Ort-Analyse wegfallen.
Zentrale Datenverwaltung: Alle Dokumente sind digital verfügbar und leicht zugänglich, was die Organisation im Team massiv erleichtert.
Wer solche Prozesse in digitale Systeme wie ein Kundenportal für Immobilienverwaltungen integriert, schafft zudem Transparenz für Eigentümer und Mieter. Mit einer Plattform wie DoNexus lassen sich solche Abläufe automatisieren und zentral verwalten – ein entscheidender Schritt, um die Effizienz der gesamten Verwaltung nachhaltig zu steigern.
Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis – die richtige Wahl treffen
Steht man vor der Aufgabe, einen Energieausweis online zu erstellen, ist die erste und wichtigste Frage: Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis? Die beiden klingen ähnlich, basieren aber auf völlig unterschiedlichen Ansätzen.
Der Verbrauchsausweis ist sozusagen der Blick in den Rückspiegel. Er zeigt, wie viel Energie in den letzten Jahren tatsächlich verbraucht wurde. Dagegen wirft der Bedarfsausweis einen genauen Blick auf die Technik und die Hülle des Gebäudes – also Bausubstanz, Fenster, Dämmung, Heizungsanlage – und berechnet daraus den theoretischen Energiebedarf. Das Ergebnis ist unabhängig davon, ob die letzten Mieter viel oder wenig geheizt haben. Ihre Wahl hat direkte Folgen für Kosten, Aufwand und natürlich die Aussagekraft des Dokuments.
Für die schnelle Neuvermietung einer Wohnung in einem modernen Mehrfamilienhaus ist der günstigere Verbrauchsausweis oft vollkommen ausreichend. Planen Sie aber eine Sanierung oder geht es um einen älteren, unsanierten Bau, liefert nur der Bedarfsausweis die harten Fakten. Er deckt die energetischen Schwachstellen des Gebäudes schonungslos auf und ist damit die perfekte Grundlage für strategische Entscheidungen.
Wann welcher Ausweis gesetzlich vorgeschrieben ist
In manchen Fällen nimmt Ihnen das Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Entscheidung ab. Die Regeln sind klar und hängen vor allem vom Baujahr und der Anzahl der Wohnungen ab.
Wahlfreiheit besteht für: Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten, ganz egal, wann sie gebaut wurden. Gleiches gilt für Gebäude, die schon die Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen.
Bedarfsausweis ist Pflicht für: Kleinere Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und die diesen energetischen Mindeststandard nicht erreichen.
Gerade in Deutschland ist dieser Punkt entscheidend. Ein Großteil des Gebäudebestands stammt aus den 70er- und 80er-Jahren und erfüllt oft nur minimale energetische Standards. Ein Blick in die Tabelle der Energieeffizienzklassen zeigt: Viele Gebäude der Klasse E (130-159,9 kWh/(m²a)) fallen in die Zeit der 2. Wärmeschutzverordnung von 1982. Mehr über die Zusammenhänge von Baujahr und Energieeffizienz erfahren Sie auf erste-hausverwaltung.de.
Der direkte Vergleich für Ihre Entscheidung
Um die richtige Wahl zu treffen, hilft eine klare Gegenüberstellung. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen und dient als schnelle Entscheidungshilfe für Ihr Objekt.
Vergleich von Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis
Diese Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede, Anwendungsfälle, Kosten und rechtlichen Vorgaben für Verbrauchs- und Bedarfsausweise gegenüber.
Merkmal | Verbrauchsausweis | Bedarfsausweis |
|---|---|---|
Datengrundlage | Tatsächlicher Energieverbrauch der letzten 3 Jahre. | Theoretische Analyse der Bausubstanz & Heiztechnik. |
Aussagekraft | Beeinflusst durch individuelles Nutzerverhalten. | Objektive Bewertung des Gebäudezustands. |
Kosten | Günstiger, da weniger Analyseaufwand. | Teurer aufgrund der detaillierten technischen Analyse. |
Aufwand | Geringer, nur Verbrauchsdaten erforderlich. | Höher, da detaillierte Gebäudeinformationen nötig sind. |
Anwendungsfall | Schnelle Vermietung, energetisch gute Gebäude. | Verkauf, Sanierungsplanung, gesetzliche Pflicht. |
Die Tabelle macht deutlich, dass es keine pauschal „bessere“ Lösung gibt. Die Wahl hängt immer vom Gebäude und Ihrem Ziel ab.
Ein typisches Szenario aus der Praxis: Für ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1995 mit zentraler Gasheizung können Sie frei wählen. Hier ist der Verbrauchsausweis oft die pragmatischere und kostengünstigere Lösung für die routinemäßige Neuvermietung. Handelt es sich jedoch um einen denkmalgeschützten Altbau von 1920, ist der Bedarfsausweis nicht nur oft Pflicht, sondern auch strategisch klüger, um Sanierungspotenziale aufzudecken.
Handlungsempfehlungen für Immobilienverwalter
Die Wahl des richtigen Ausweises ist mehr als eine formale Pflicht – sie ist ein strategisches Instrument. Bevor Sie den nächsten Energieausweis online erstellen, sollten Sie diese Punkte durchdenken:
Prüfen Sie die gesetzliche Pflicht: Klären Sie immer zuerst Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und den Sanierungsstand. Nur so wissen Sie, ob Sie überhaupt eine Wahl haben.
Berücksichtigen Sie die Zukunft des Objekts: Steht in den nächsten Jahren eine Sanierung an? Dann investieren Sie direkt in den aussagekräftigeren Bedarfsausweis. Er liefert die perfekte Grundlage für die gesamte Planung.
Denken Sie an die Vermarktung: Ein guter Bedarfsausweis kann bei älteren, aber gut sanierten Gebäuden ein starkes Verkaufsargument sein. Er belegt objektiv die Qualität der Bausubstanz, unabhängig vom Vormieter.
Nutzen Sie den Verbrauchsausweis für Effizienz: Bei großen, homogenen Wohnanlagen ohne anstehende Sanierungen ist der Verbrauchsausweis der effizienteste Weg, um die gesetzlichen Anforderungen bei Mieterwechseln zu erfüllen.
Die Verwaltung dieser unterschiedlichen Anforderungen und Dokumente über ein ganzes Portfolio hinweg kann schnell unübersichtlich werden. Plattformen wie DoNexus helfen dabei, den Überblick zu behalten. Sie können für jedes Objekt hinterlegen, welcher Ausweistyp erforderlich ist und wann die Gültigkeit abläuft. Das vereinfacht den gesamten Prozess von der Erneuerung bis zur Beauftragung erheblich.
Der Prozess zur Online-Erstellung in der Praxis
Einen Energieausweis online zu erstellen, ist in der Praxis zum Glück deutlich einfacher, als viele denken. Statt eines bürokratischen Hürdenlaufs wartet ein digitaler Prozess, der bei guter Vorbereitung überraschend schnell erledigt ist. Dieser Abschnitt ist Ihr Fahrplan durch jede Phase – von der Wahl des richtigen Anbieters bis zur finalen Prüfung des Dokuments.
Im Kern geht es darum, alle relevanten Gebäudedaten in ein Online-Formular einzutragen. Der entscheidende Unterschied zum Vor-Ort-Termin: Sie als Eigentümer oder Verwalter stehen für die Richtigkeit der Daten gerade. Genau darin liegt aber auch der große Vorteil, denn Sie haben die volle Kontrolle und können den Prozess in Ihrem eigenen Tempo angehen.
Die Weichen richtig stellen: die Anbieterauswahl
Der erste und wichtigste Schritt ist die Auswahl einer zertifizierten Online-Plattform. Der Markt ist groß, aber nicht alle Anbieter arbeiten mit der nötigen Sorgfalt. Ein seriöser Partner ist hier Gold wert, denn er sichert die Rechtsgültigkeit Ihres Ausweises und unterstützt Sie mit cleveren Tools.
Achten Sie bei der Wahl auf ein paar entscheidende Kriterien:
Zertifizierte Aussteller: Der Anbieter muss garantieren, dass jeder Ausweis von einem nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Energieberater, Architekten oder Ingenieur geprüft und unterschrieben wird.
Transparente Preise: Alle Kosten sollten klar kommuniziert werden. Versteckte Gebühren für Nachbesserungen oder den Versand per Post sind ein klares Warnsignal.
Plausibilitätsprüfung: Gute Plattformen haben automatisierte Prüfungen eingebaut, die Ihre Eingaben sofort auf logische Fehler checken. Wenn Sie zum Beispiel für ein Haus von 1950 eine Dreifachverglasung angeben, ohne eine Sanierung zu vermerken, sollte das System nachhaken.
Kundensupport: Ein erreichbarer und kompetenter Support, der bei kniffligen Fragen zu Gebäudedaten helfen kann, ist unverzichtbar.
Dateneingabe: die typischen Fallstricke vermeiden
Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, geht es an die eigentliche Datenerfassung. Hier passieren die meisten Fehler, die später zu einem ungenauen oder sogar ungültigen Ausweis führen können.
Ein Klassiker ist die falsche Angabe der Gebäudenutzfläche (AN). Die ist nämlich nicht dasselbe wie die reine Wohnfläche. Sie umfasst die beheizte Fläche innerhalb der thermischen Hülle und wird nach speziellen Regeln berechnet. Seriöse Anbieter stellen dafür aber verständliche Berechnungshilfen bereit.
Genauso kritisch sind die Angaben zur Anlagentechnik. Schreiben Sie nicht nur „Gasheizung“, sondern geben Sie das genaue Baujahr des Wärmeerzeugers an. Ein Kessel von 1995 hat eine völlig andere Effizienz als ein modernes Brennwertgerät von 2022. Solche Details haben einen massiven Einfluss auf das Ergebnis, gerade beim Bedarfsausweis.
Die folgende Infografik macht den fundamentalen Unterschied bei der Datengrundlage der beiden Ausweisarten sehr deutlich.

Man sieht sofort: Der Verbrauchsausweis schaut in die Vergangenheit (links, Zählersymbol), während der Bedarfsausweis eine technische Analyse der Bausubstanz ist (rechts, Blaupausensymbol).
Nehmen Sie sich für die Dateneingabe ausreichend Zeit. Ein häufiger Fehler ist, den Prozess unter Zeitdruck „durchzuklicken“. Sammeln Sie stattdessen vorab alle Unterlagen. Ein falsch eingegebenes Baujahr oder eine übersehene Dämmmaßnahme kann die Energieeffizienzklasse um eine ganze Stufe verschlechtern.
Die Plausibilitätsprüfung als Ihr Sicherheitsnetz
Nachdem Sie alle Daten eingegeben haben, folgt der entscheidende Schritt: die Prüfung durch den zertifizierten Energieexperten. Dieser gleicht Ihre Angaben mit Erfahrungswerten und technischen Datenbanken ab. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Ein guter Experte meldet sich bei Unstimmigkeiten bei Ihnen. Wenn Sie eine Rückfrage bekommen wie: „Die angegebenen Verbrauchswerte für Ihr Gebäude von 1980 erscheinen uns ungewöhnlich niedrig. Wurde in den letzten Jahren eine Fassadendämmung durchgeführt, die noch nicht erfasst wurde?“, dann ist das ein Zeichen für einen sorgfältigen Prozess.
Nutzen Sie diese Prüfung zu Ihrem Vorteil. Sie ist kein Misstrauensvotum, sondern ein Sicherheitsnetz, das die Qualität und Rechtskonformität Ihres Dokuments sicherstellt. Antworten Sie auf Rückfragen so detailliert wie möglich und liefern Sie bei Bedarf Belege wie Handwerkerrechnungen nach.
Vom Entwurf zum finalen Dokument
Nach der erfolgreichen Prüfung erhalten Sie den fertigen Energieausweis meist innerhalb weniger Werktage als PDF per E-Mail. Dieses Dokument enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben, einschließlich der wichtigen Registriernummer.
Ihre Checkliste für die finale Prüfung:
Stammdaten kontrollieren: Stimmen Adresse, Baujahr und Anzahl der Wohneinheiten exakt?
Registriernummer prüfen: Ist eine gültige Registriernummer vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) auf dem Ausweis vermerkt?
Werte nachvollziehen: Entsprechen die dargestellten End- und Primärenergie-Werte den Erwartungen für Ihr Gebäude?
Modernisierungsempfehlungen lesen: Die Empfehlungen geben wertvolle, oft kostengünstige Hinweise, um die Energieeffizienz zu verbessern.
Bewahren Sie den finalen Ausweis sorgfältig digital auf. Bei einer Neuvermietung oder einem Verkauf müssen Sie ihn Interessenten unaufgefordert vorlegen. Die Integration in ein zentrales System wie DoNexus erleichtert diesen Prozess erheblich. Hier können Sie für jedes Objekt den gültigen Energieausweis hinterlegen und Fristen für die Erneuerung automatisiert überwachen. Das schafft nicht nur Ordnung, sondern stellt auch sicher, dass Sie bei Prüfungen oder Eigentümeranfragen jederzeit handlungsfähig sind und alle rechtlichen Anforderungen souverän erfüllen.
Dokumente und Daten: Was Sie wirklich zur Hand haben sollten
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, wenn Sie einen Energieausweis online erstellen wollen. Statt während der Eingabe hektisch nach alten Unterlagen zu kramen, verkürzt eine gezielte Vorbereitung den ganzen Prozess auf wenige Minuten. So vermeiden Sie nicht nur Fehler, sondern sichern auch die Qualität des Ergebnisses.
Die benötigten Informationen unterscheiden sich grundlegend, je nachdem, ob Sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis beantragen. Für den einfacheren Verbrauchsausweis zählen vor allem die Verbrauchsdaten der Vergangenheit. Der Bedarfsausweis hingegen verlangt eine genaue technische Bestandsaufnahme des Gebäudes.
Ihre Checkliste für den Verbrauchsausweis
Der verbrauchsbasierte Ausweis ist der unkompliziertere Weg. Hier dreht sich alles um den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten Jahre.
Halten Sie am besten folgende Informationen bereit:
Energieverbrauchsdaten der letzten drei Jahre: Das sind die Jahresabrechnungen Ihres Energieversorgers, zum Beispiel für Gas, Öl oder Fernwärme. Wichtig ist, dass die Abrechnungen drei aufeinanderfolgende Jahre lückenlos abdecken.
Informationen zu Leerständen: Gab es in diesem Zeitraum längere Leerstände? Diese müssen Sie unbedingt angeben und herausrechnen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Klimabereinigung: Notieren Sie sich die Postleitzahl des Objekts. Online-Anbieter nutzen diese Angabe für die Witterungsbereinigung. So werden überdurchschnittlich kalte oder milde Winter im Ergebnis ausgeglichen.
Genaue Daten für den Bedarfsausweis
Beim Bedarfsausweis geht es ans Eingemachte – hier tauchen Sie tief in die Bausubstanz und die Technik Ihrer Immobilie ein. Genauigkeit und Vollständigkeit sind hier entscheidend.
Ein häufiger Stolperstein sind fehlende Nachweise über durchgeführte Sanierungen. Eine neue Heizung oder moderne Fenster, die in den ursprünglichen Bauplänen natürlich nicht auftauchen, können die Energieeffizienzklasse erheblich verbessern. Suchen Sie gezielt nach alten Handwerkerrechnungen oder Übergabeprotokollen, um diese wertvollen Daten parat zu haben.
Wo finden Sie die benötigten Informationen?
Bauakte und Baupläne: Hier stehen in der Regel das Baujahr, Wohn- und Nutzflächen sowie Details zum Aufbau von Wänden, Dach und Keller.
Teilungserklärung (bei einer WEG): Enthält oft wichtige Angaben zur Gebäudestruktur und zur gemeinschaftlichen Anlagentechnik.
Schornsteinfegerprotokoll: Liefert exakte Daten zum Typ und Baujahr Ihrer Heizungsanlage.
Handwerkerrechnungen: Unverzichtbar, um Sanierungen wie einen Fenstertausch, Dämmmaßnahmen oder den Einbau einer neuen Heizung nachzuweisen.
Die Energieeffizienz von Gebäuden ist in Deutschland eine enorme Herausforderung. Fast 60 Prozent aller Gebäude erreichen nur die schlechten Energieeffizienzklassen E bis H. Die Kosten für Sanierungen sind hier besonders relevant, da beispielsweise eine Immobilie der Klasse G (200 bis 249,9 kWh/(m²a)) Sanierungskosten von rund 25,49 €/m² verursachen kann, während es bei Klasse E (130 bis 159,9 kWh/(m²a)) etwa 16,31 €/m² sind. Mehr dazu lesen Sie in der bundesweiten Immobilienanalyse auf purpose-green.com.
Was tun, wenn Daten fehlen?
Was, wenn trotz sorgfältiger Suche bestimmte Unterlagen einfach unauffindbar sind? Keine Sorge. Seriöse Online-Portale haben dafür Lösungen. Oft können auf Basis des Baujahres und der damals üblichen Bauweisen plausible Näherungswerte angenommen werden. Dokumentieren Sie diese Annahmen aber unbedingt für Ihre eigenen Unterlagen.
Gerade für Immobilienverwaltungen wird die Beschaffung und Verwaltung dieser Dokumente für ein ganzes Portfolio schnell unübersichtlich. Eine KI-gestützte Dokumentenverwaltung, wie sie DoNexus zur automatischen Datenextraktion anbietet, kann diesen Prozess spürbar erleichtern. Das System zieht relevante Daten wie Baujahr oder Sanierungsmaßnahmen direkt aus Verträgen und Protokollen und stellt sie für die Erstellung des Energieausweises bereit.
Häufige Fehler und Kostenfallen bei der Online-Beantragung
Einen Energieausweis online zu erstellen, geht schnell – aber der Weg ist mit einigen Fallstricken gepflastert. Fehler führen hier schnell zu ungültigen Dokumenten oder unerwarteten Kosten. Wer die typischen Fehlerquellen kennt, kann sie gezielt vermeiden und meistert den Prozess sicher.
Eine informierte Vorgehensweise schützt nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen. Sie sorgt auch dafür, dass der Ausweis den energetischen Zustand des Gebäudes wirklich korrekt abbildet. Von der Wahl des Anbieters bis zur finalen Datenprüfung gibt es ein paar kritische Punkte, die Ihre volle Aufmerksamkeit brauchen.
Unzureichende Anbieterprüfung
Der verlockendste Fehler ist oft, einfach den billigsten Anbieter zu wählen, ohne dessen Legitimität zu prüfen. Ein Energieausweis ist nur dann rechtsgültig, wenn er von einem nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Experten ausgestellt wird. Sogenannte „Discount-Anbieter“ ohne Zertifizierung produzieren oft wertlose Papiere.
Achten Sie auf diese Warnsignale:
Fehlende Transparenz: Es wird nicht klar kommuniziert, welcher zertifizierte Energieberater oder welches Ingenieurbüro hinter dem Service steht.
Keine Plausibilitätsprüfung: Der Anbieter fragt nicht nach, wenn Sie offensichtlich widersprüchliche Angaben machen (z. B. Baujahr 1960 mit Energieeffizienzklasse A).
Versteckte Kosten: Der günstige Grundpreis wird später durch Zusatzgebühren für Versand, Korrekturen oder eine obligatorische „Express-Bearbeitung“ in die Höhe getrieben.
Ein Praxisbeispiel: Ein Verwalter wählt für ein Mehrfamilienhaus den günstigsten Anbieter für 39 €. Später stellt sich heraus, dass der Ausweis keine gültige Registriernummer hat. Bei der Neuvermietung einer Wohnung fällt das auf – es folgen eine Abmahnung und die Notwendigkeit, schnell einen neuen, teureren Ausweis erstellen zu lassen.
Ungenaue oder falsche Dateneingabe
Der häufigste Grund für einen fehlerhaften Energieausweis sind ungenaue Eingaben durch den Auftraggeber selbst. Weil beim Online-Prozess niemand vor Ort ist, liegt die Verantwortung für die korrekten Daten komplett bei Ihnen.
Ein typischer Fehler ist die Verwechslung von Wohnfläche mit der Gebäudenutzfläche (AN) oder die Angabe veralteter Heizungsdaten. Ein Kesseltausch von 2005 auf 2021 kann die Energieeffizienzklasse um eine ganze Stufe verbessern – wird diese Angabe vergessen, verschenken Sie wertvolles Potenzial. Solche Details sind entscheidend, gerade weil in Deutschland der Wärmebedarf eine zentrale Rolle spielt. Im Jahr 2025 verbrauchte das Land 10.553 Petajoule Primärenergie, ein großer Teil davon entfiel auf Wärme. Auch wenn Plattformen mit Millionen Datenpunkten helfen, realistische Bilanzen zu erstellen, müssen die Basisinformationen stimmen. Weitere Einblicke zum deutschen Energieverbrauch finden Sie auf ag-energiebilanzen.de.
Fehlinterpretation der Ausweisarten
Ein weiterer kostspieliger Fehler ist die Wahl des falschen Ausweistyps. Wenn für ein unsaniertes Gebäude mit Baujahr vor 1977 und nur drei Wohneinheiten fälschlicherweise ein Verbrauchsausweis erstellt wird, ist dieser bei einem Verkauf rechtlich ungültig.
Stellen Sie also sicher, dass Sie die gesetzlichen Vorgaben für Ihr Objekt genau kennen, bevor Sie den Auftrag erteilen. Die Konsequenzen eines falschen Ausweises reichen von Bußgeldern bis hin zu möglichen Schadenersatzforderungen von Käufern oder Mietern.
Um solche Fehler systematisch zu vermeiden, hilft ein strukturierter Ansatz. Die Integration solcher Prozesse in eine zentrale Verwaltungsplattform wie DoNexus schafft hier Abhilfe. Dort lassen sich für jedes Objekt die spezifischen Anforderungen und Fristen hinterlegen. Das System kann Sie proaktiv an eine anstehende Erneuerung erinnern und sicherstellen, dass Sie immer den korrekten Ausweistyp mit den richtigen Daten beauftragen.
Vom einzelnen Ausweis zur strategischen Prozessoptimierung

Wer nur einzelne Energieausweise erstellt, erledigt eine Pflichtaufgabe. Echte Effizienz beginnt aber erst, wenn man diesen Vorgang als Teil eines größeren Ganzen sieht – und ihn in ein intelligentes, automatisiertes System einbettet.
Es geht darum, wegzukommen von der reaktiven Einzelmaßnahme. Stattdessen schafft man einen proaktiven, nahtlosen Workflow, der nicht nur das Team entlastet, sondern auch Compliance-Risiken auf ein Minimum reduziert. Eine moderne Software wartet nicht, bis jemand eine manuelle Liste prüft. Sie erkennt eine Anfrage zum Energieausweis, ordnet sie der passenden Immobilie zu und startet einen vordefinierten Prozess, der alle Beteiligten auf dem Laufenden hält.
Letztlich ist das mehr als nur eine Arbeitserleichterung. Es ist eine strategische Prozessoptimierung, die Abläufe zukunftssicher macht.
Was einen automatisierten Workflow wirklich ausmacht
Ein smarter, automatisierter Prozess kann weit mehr als nur einen Auftrag an einen Dienstleister weiterleiten. Er schafft ein System, das mitdenkt, Risiken vermeidet und dem Team wertvolle Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben zurückgibt.
Der Schlüssel liegt darin, den gesamten Lebenszyklus des Energieausweises zu betrachten. Von der ersten Anforderung über die Datenerfassung und Erstellung bis hin zur proaktiven Überwachung der Gültigkeit – jeder Schritt lässt sich digitalisieren und automatisieren.
Denken Sie an folgende Aspekte, um den Prozess wirklich zu verbessern:
Proaktive Fristenüberwachung: Das System sollte die Gültigkeit aller Ausweise im Blick haben und automatisch an anstehende Erneuerungen erinnern. So entstehen keine Engpässe und die Rechtskonformität ist jederzeit gesichert.
Intelligente Datengewinnung: Eine KI kann relevante Daten wie Baujahr, letzte Sanierungen oder die Heizungsart direkt aus vorhandenen Dokumenten – etwa Teilungserklärungen oder Protokollen – auslesen und für den Online-Antrag aufbereiten. Das spart mühsame Recherche.
Automatisierte Kommunikation: Geht eine Anfrage ein, startet automatisch ein Workflow. Dieser informiert den Eigentümer, beauftragt bei Bedarf den Dienstleister und macht den aktuellen Status für alle transparent nachvollziehbar.
Zentraler Dokumentenspeicher: Jeder neue Energieausweis wird sofort der richtigen Immobilie zugeordnet und ist für das ganze Team jederzeit digital verfügbar. Kein Suchen in Ordnern oder E-Mail-Anhängen mehr.
Die Integration dieser Schritte in eine Plattform wie DoNexus macht die Verwaltung von Energieausweisen von einer lästigen Pflicht zu einem schlanken, kontrollierten Vorgang. Mit der KI-Automatisierung von DoNexus werden eingehende E-Mails zum Thema Energieausweis automatisch erkannt, Workflows angestoßen und Dokumente intelligent verarbeitet. So gewinnt Ihr Team den Freiraum, sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren, anstatt nur Listen abzuarbeiten.
Häufig gestellte Fragen zum Online-Energieausweis
Der Weg zum Energieausweis über ein Online-Portal wirft in der Praxis oft Detailfragen auf. Um Ihnen im Arbeitsalltag mehr Sicherheit zu geben, haben wir die häufigsten Fragen gesammelt, die uns von Immobilienverwaltern gestellt werden – praxisnah und auf den Punkt gebracht.
Eines vorweg: Online erstellte Energieausweise sind voll rechtsgültig, solange sie von zertifizierten Experten ausgestellt werden. Sie gelten, genau wie traditionell erstellte Dokumente, für 10 Jahre. Die größte Hürde im Prozess ist meist die Datenbeschaffung, besonders bei älteren Gebäuden, für die ein Bedarfsausweis nötig ist.
Wichtige Aspekte im Überblick
Bevor Sie loslegen, sollten Sie diese Punkte kennen. Das räumt die häufigsten Unsicherheiten direkt aus dem Weg:
Rechtsgültigkeit sicherstellen: Der Knackpunkt ist der Aussteller. Achten Sie darauf, dass der Online-Anbieter garantiert, dass jeder Ausweis von einem nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Experten geprüft und freigegeben wird. Nur dann ist das Dokument bei Verkauf oder Vermietung auch wirklich anerkannt.
Gültigkeitsdauer im Blick behalten: Ein Energieausweis ist exakt 10 Jahre ab dem Ausstellungsdatum gültig. Aber Vorsicht: Bei wesentlichen energetischen Sanierungen, wie dem Einbau einer neuen Heizung oder dem Dämmen der Fassade, muss auch vor Ablauf der Frist ein neuer Ausweis her.
Umgang mit fehlenden Daten: Gerade beim Bedarfsausweis für ältere Gebäude fehlen oft genaue Bauunterlagen. Das ist normal. Seriöse Online-Plattformen lösen das, indem sie plausible Standardwerte anbieten, die auf dem Baujahr und der damals üblichen Bauweise basieren. Wichtig ist, dass Sie solche Annahmen immer sorgfältig dokumentieren.
Pflicht zur Erneuerung: Ein abgelaufener Ausweis ist wertlos. Steht eine Neuvermietung oder ein Verkauf an, muss zwingend ein neues, gültiges Dokument vorliegen. Andernfalls drohen rechtliche Konsequenzen.
Nehmen Sie sich die Zeit, alle Informationen sorgfältig zusammenzutragen. Die korrekte und vollständige Dateneingabe ist die Grundlage für ein aussagekräftiges und rechtssicheres Dokument. Es zahlt sich am Ende immer aus.
Diese Fristen und Dokumente über ein ganzes Portfolio hinweg zu verwalten, wird schnell unübersichtlich. Eine zentrale Plattform wie DoNexus hilft dabei, den Überblick zu behalten. Das System erinnert automatisch an ablaufende Ausweise und speichert alle Dokumente zentral und jederzeit griffbereit.
Möchten Sie Ihre Prozesse rund um den Energieausweis und andere Verwaltungsaufgaben automatisieren und professionalisieren? Entdecken Sie, wie DoNexus Ihre Immobilienverwaltung mit KI-gestützten Workflows auf das nächste Level hebt. Erfahren Sie mehr auf https://www.donexus.ai.
Built with the Outrank app
Einen Energieausweis online zu erstellen ist der schnellste und kostengünstigste Weg, um die gesetzlichen Anforderungen bei Verkauf oder Vermietung zu erfüllen. Der digitale Prozess führt Schritt für Schritt von der Dateneingabe bis zum fertigen, rechtsgültigen Dokument, das von zertifizierten Energieberatern geprüft wird. Entscheidend für den Erfolg sind eine gute Vorbereitung der benötigten Unterlagen und die Wahl des korrekten Ausweistyps – Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis.
Top 10 Schritte zum Energieausweis online
Der digitale Prozess zur Erstellung eines Energieausweises ist unkompliziert, wenn man die richtigen Schritte beachtet. Die folgende Anleitung führt Sie sicher durch den gesamten Ablauf:
Bedarf klären: Ermitteln Sie, ob Sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis benötigen. Prüfen Sie dafür Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und den Sanierungsstand des Gebäudes.
Anbieter auswählen: Wählen Sie eine seriöse Online-Plattform. Achten Sie auf transparente Preise, zertifizierte Aussteller (nach GEG) und integrierte Plausibilitätsprüfungen.
Unterlagen vorbereiten (Verbrauchsausweis): Sammeln Sie die Energieverbrauchsdaten (z. B. Gas-, Ölrechnungen) der letzten drei aufeinanderfolgenden Jahre.
Unterlagen vorbereiten (Bedarfsausweis): Legen Sie Baupläne, Schornsteinfegerprotokolle, Handwerkerrechnungen von Sanierungen und Informationen zur Bausubstanz bereit.
Daten online eingeben: Füllen Sie das Online-Formular sorgfältig aus. Achten Sie auf korrekte Angaben bei kritischen Punkten wie Gebäudenutzfläche, Baujahr der Heizung und durchgeführten Dämmmaßnahmen.
Plausibilitätsprüfung abwarten: Nach der Dateneingabe prüft ein zertifizierter Energieberater Ihre Angaben auf Stimmigkeit. Rechnen Sie mit möglichen Rückfragen bei unklaren Daten.
Auf Rückfragen reagieren: Beantworten Sie eventuelle Nachfragen des Experten detailliert und schnell, um den Prozess nicht zu verzögern.
Dokument erhalten: Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie den fertigen Energieausweis als PDF per E-Mail, inklusive der gesetzlich vorgeschriebenen Registriernummer.
Ausweis final prüfen: Kontrollieren Sie alle Stammdaten (Adresse, Baujahr), die Registriernummer und die dargestellten Energiewerte auf Korrektheit.
Digital archivieren: Speichern Sie den Energieausweis zentral ab, sodass er bei Bedarf (Neuvermietung, Verkauf) sofort verfügbar ist.
Ihr schneller Weg zum digitalen Energieausweis

Für Immobilienverwaltungen ist der Energieausweis mehr als nur ein Pflichtdokument. Er ist ein zentrales Werkzeug bei Verkauf und Vermietung, aber auch für die strategische Planung von Sanierungen. Doch die manuelle Koordination kann schnell zu einem echten Zeitfresser werden, besonders wenn man ein großes Portfolio betreut.
Hier kommt die digitale Lösung ins Spiel. Statt Termine zu koordinieren und Papierberge zu durchforsten, lassen sich alle nötigen Daten bequem online eingeben. Der digitale Energieausweis ist ein perfektes Beispiel, wie Digitalisierung für Unternehmen, die Zeit und Kosten sparen, weil sie interne Abläufe spürbar vereinfacht.
Die Vorteile der Online-Beantragung
Moderne Online-Anbieter führen einen Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess. Intelligente Plausibilitätsprüfungen stellen sicher, dass die Angaben stimmig sind. Das minimiert nicht nur Fehler, sondern garantiert auch die Rechtskonformität nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG).
Ein digital erstellter Energieausweis ist uneingeschränkt rechtsgültig. Voraussetzung ist, dass er von einem zertifizierten Experten ausgestellt wurde. Seriöse Plattformen stellen genau das sicher, indem jeder Ausweis am Ende von einem zugelassenen Energieberater geprüft und freigegeben wird.
Strategische Überlegungen für Verwaltungen
Die digitale Abwicklung macht nicht nur die Erstellung leichter, sondern auch die anschließende Verwaltung der Dokumente. Einmal erstellte Ausweise lassen sich zentral speichern und sind bei Bedarf sofort griffbereit. Das ist Gold wert, denn bei jeder Neuvermietung oder jedem Verkauf muss der Ausweis potenziellen Interessenten vorgelegt werden.
Enorme Zeitersparnis: Der Prozess dauert nur einen Bruchteil der Zeit im Vergleich zur traditionellen Methode mit Vor-Ort-Termin.
Deutliche Kostenvorteile: Online-Angebote sind oft spürbar günstiger, da Aufwände wie Anfahrt und Vor-Ort-Analyse wegfallen.
Zentrale Datenverwaltung: Alle Dokumente sind digital verfügbar und leicht zugänglich, was die Organisation im Team massiv erleichtert.
Wer solche Prozesse in digitale Systeme wie ein Kundenportal für Immobilienverwaltungen integriert, schafft zudem Transparenz für Eigentümer und Mieter. Mit einer Plattform wie DoNexus lassen sich solche Abläufe automatisieren und zentral verwalten – ein entscheidender Schritt, um die Effizienz der gesamten Verwaltung nachhaltig zu steigern.
Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis – die richtige Wahl treffen
Steht man vor der Aufgabe, einen Energieausweis online zu erstellen, ist die erste und wichtigste Frage: Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis? Die beiden klingen ähnlich, basieren aber auf völlig unterschiedlichen Ansätzen.
Der Verbrauchsausweis ist sozusagen der Blick in den Rückspiegel. Er zeigt, wie viel Energie in den letzten Jahren tatsächlich verbraucht wurde. Dagegen wirft der Bedarfsausweis einen genauen Blick auf die Technik und die Hülle des Gebäudes – also Bausubstanz, Fenster, Dämmung, Heizungsanlage – und berechnet daraus den theoretischen Energiebedarf. Das Ergebnis ist unabhängig davon, ob die letzten Mieter viel oder wenig geheizt haben. Ihre Wahl hat direkte Folgen für Kosten, Aufwand und natürlich die Aussagekraft des Dokuments.
Für die schnelle Neuvermietung einer Wohnung in einem modernen Mehrfamilienhaus ist der günstigere Verbrauchsausweis oft vollkommen ausreichend. Planen Sie aber eine Sanierung oder geht es um einen älteren, unsanierten Bau, liefert nur der Bedarfsausweis die harten Fakten. Er deckt die energetischen Schwachstellen des Gebäudes schonungslos auf und ist damit die perfekte Grundlage für strategische Entscheidungen.
Wann welcher Ausweis gesetzlich vorgeschrieben ist
In manchen Fällen nimmt Ihnen das Gebäudeenergiegesetz (GEG) die Entscheidung ab. Die Regeln sind klar und hängen vor allem vom Baujahr und der Anzahl der Wohnungen ab.
Wahlfreiheit besteht für: Wohngebäude mit mehr als vier Wohneinheiten, ganz egal, wann sie gebaut wurden. Gleiches gilt für Gebäude, die schon die Anforderungen der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllen.
Bedarfsausweis ist Pflicht für: Kleinere Wohngebäude mit bis zu vier Wohneinheiten, deren Bauantrag vor dem 1. November 1977 gestellt wurde und die diesen energetischen Mindeststandard nicht erreichen.
Gerade in Deutschland ist dieser Punkt entscheidend. Ein Großteil des Gebäudebestands stammt aus den 70er- und 80er-Jahren und erfüllt oft nur minimale energetische Standards. Ein Blick in die Tabelle der Energieeffizienzklassen zeigt: Viele Gebäude der Klasse E (130-159,9 kWh/(m²a)) fallen in die Zeit der 2. Wärmeschutzverordnung von 1982. Mehr über die Zusammenhänge von Baujahr und Energieeffizienz erfahren Sie auf erste-hausverwaltung.de.
Der direkte Vergleich für Ihre Entscheidung
Um die richtige Wahl zu treffen, hilft eine klare Gegenüberstellung. Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen und dient als schnelle Entscheidungshilfe für Ihr Objekt.
Vergleich von Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis
Diese Tabelle stellt die wichtigsten Unterschiede, Anwendungsfälle, Kosten und rechtlichen Vorgaben für Verbrauchs- und Bedarfsausweise gegenüber.
Merkmal | Verbrauchsausweis | Bedarfsausweis |
|---|---|---|
Datengrundlage | Tatsächlicher Energieverbrauch der letzten 3 Jahre. | Theoretische Analyse der Bausubstanz & Heiztechnik. |
Aussagekraft | Beeinflusst durch individuelles Nutzerverhalten. | Objektive Bewertung des Gebäudezustands. |
Kosten | Günstiger, da weniger Analyseaufwand. | Teurer aufgrund der detaillierten technischen Analyse. |
Aufwand | Geringer, nur Verbrauchsdaten erforderlich. | Höher, da detaillierte Gebäudeinformationen nötig sind. |
Anwendungsfall | Schnelle Vermietung, energetisch gute Gebäude. | Verkauf, Sanierungsplanung, gesetzliche Pflicht. |
Die Tabelle macht deutlich, dass es keine pauschal „bessere“ Lösung gibt. Die Wahl hängt immer vom Gebäude und Ihrem Ziel ab.
Ein typisches Szenario aus der Praxis: Für ein Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1995 mit zentraler Gasheizung können Sie frei wählen. Hier ist der Verbrauchsausweis oft die pragmatischere und kostengünstigere Lösung für die routinemäßige Neuvermietung. Handelt es sich jedoch um einen denkmalgeschützten Altbau von 1920, ist der Bedarfsausweis nicht nur oft Pflicht, sondern auch strategisch klüger, um Sanierungspotenziale aufzudecken.
Handlungsempfehlungen für Immobilienverwalter
Die Wahl des richtigen Ausweises ist mehr als eine formale Pflicht – sie ist ein strategisches Instrument. Bevor Sie den nächsten Energieausweis online erstellen, sollten Sie diese Punkte durchdenken:
Prüfen Sie die gesetzliche Pflicht: Klären Sie immer zuerst Baujahr, Anzahl der Wohneinheiten und den Sanierungsstand. Nur so wissen Sie, ob Sie überhaupt eine Wahl haben.
Berücksichtigen Sie die Zukunft des Objekts: Steht in den nächsten Jahren eine Sanierung an? Dann investieren Sie direkt in den aussagekräftigeren Bedarfsausweis. Er liefert die perfekte Grundlage für die gesamte Planung.
Denken Sie an die Vermarktung: Ein guter Bedarfsausweis kann bei älteren, aber gut sanierten Gebäuden ein starkes Verkaufsargument sein. Er belegt objektiv die Qualität der Bausubstanz, unabhängig vom Vormieter.
Nutzen Sie den Verbrauchsausweis für Effizienz: Bei großen, homogenen Wohnanlagen ohne anstehende Sanierungen ist der Verbrauchsausweis der effizienteste Weg, um die gesetzlichen Anforderungen bei Mieterwechseln zu erfüllen.
Die Verwaltung dieser unterschiedlichen Anforderungen und Dokumente über ein ganzes Portfolio hinweg kann schnell unübersichtlich werden. Plattformen wie DoNexus helfen dabei, den Überblick zu behalten. Sie können für jedes Objekt hinterlegen, welcher Ausweistyp erforderlich ist und wann die Gültigkeit abläuft. Das vereinfacht den gesamten Prozess von der Erneuerung bis zur Beauftragung erheblich.
Der Prozess zur Online-Erstellung in der Praxis
Einen Energieausweis online zu erstellen, ist in der Praxis zum Glück deutlich einfacher, als viele denken. Statt eines bürokratischen Hürdenlaufs wartet ein digitaler Prozess, der bei guter Vorbereitung überraschend schnell erledigt ist. Dieser Abschnitt ist Ihr Fahrplan durch jede Phase – von der Wahl des richtigen Anbieters bis zur finalen Prüfung des Dokuments.
Im Kern geht es darum, alle relevanten Gebäudedaten in ein Online-Formular einzutragen. Der entscheidende Unterschied zum Vor-Ort-Termin: Sie als Eigentümer oder Verwalter stehen für die Richtigkeit der Daten gerade. Genau darin liegt aber auch der große Vorteil, denn Sie haben die volle Kontrolle und können den Prozess in Ihrem eigenen Tempo angehen.
Die Weichen richtig stellen: die Anbieterauswahl
Der erste und wichtigste Schritt ist die Auswahl einer zertifizierten Online-Plattform. Der Markt ist groß, aber nicht alle Anbieter arbeiten mit der nötigen Sorgfalt. Ein seriöser Partner ist hier Gold wert, denn er sichert die Rechtsgültigkeit Ihres Ausweises und unterstützt Sie mit cleveren Tools.
Achten Sie bei der Wahl auf ein paar entscheidende Kriterien:
Zertifizierte Aussteller: Der Anbieter muss garantieren, dass jeder Ausweis von einem nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Energieberater, Architekten oder Ingenieur geprüft und unterschrieben wird.
Transparente Preise: Alle Kosten sollten klar kommuniziert werden. Versteckte Gebühren für Nachbesserungen oder den Versand per Post sind ein klares Warnsignal.
Plausibilitätsprüfung: Gute Plattformen haben automatisierte Prüfungen eingebaut, die Ihre Eingaben sofort auf logische Fehler checken. Wenn Sie zum Beispiel für ein Haus von 1950 eine Dreifachverglasung angeben, ohne eine Sanierung zu vermerken, sollte das System nachhaken.
Kundensupport: Ein erreichbarer und kompetenter Support, der bei kniffligen Fragen zu Gebäudedaten helfen kann, ist unverzichtbar.
Dateneingabe: die typischen Fallstricke vermeiden
Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, geht es an die eigentliche Datenerfassung. Hier passieren die meisten Fehler, die später zu einem ungenauen oder sogar ungültigen Ausweis führen können.
Ein Klassiker ist die falsche Angabe der Gebäudenutzfläche (AN). Die ist nämlich nicht dasselbe wie die reine Wohnfläche. Sie umfasst die beheizte Fläche innerhalb der thermischen Hülle und wird nach speziellen Regeln berechnet. Seriöse Anbieter stellen dafür aber verständliche Berechnungshilfen bereit.
Genauso kritisch sind die Angaben zur Anlagentechnik. Schreiben Sie nicht nur „Gasheizung“, sondern geben Sie das genaue Baujahr des Wärmeerzeugers an. Ein Kessel von 1995 hat eine völlig andere Effizienz als ein modernes Brennwertgerät von 2022. Solche Details haben einen massiven Einfluss auf das Ergebnis, gerade beim Bedarfsausweis.
Die folgende Infografik macht den fundamentalen Unterschied bei der Datengrundlage der beiden Ausweisarten sehr deutlich.

Man sieht sofort: Der Verbrauchsausweis schaut in die Vergangenheit (links, Zählersymbol), während der Bedarfsausweis eine technische Analyse der Bausubstanz ist (rechts, Blaupausensymbol).
Nehmen Sie sich für die Dateneingabe ausreichend Zeit. Ein häufiger Fehler ist, den Prozess unter Zeitdruck „durchzuklicken“. Sammeln Sie stattdessen vorab alle Unterlagen. Ein falsch eingegebenes Baujahr oder eine übersehene Dämmmaßnahme kann die Energieeffizienzklasse um eine ganze Stufe verschlechtern.
Die Plausibilitätsprüfung als Ihr Sicherheitsnetz
Nachdem Sie alle Daten eingegeben haben, folgt der entscheidende Schritt: die Prüfung durch den zertifizierten Energieexperten. Dieser gleicht Ihre Angaben mit Erfahrungswerten und technischen Datenbanken ab. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
Ein guter Experte meldet sich bei Unstimmigkeiten bei Ihnen. Wenn Sie eine Rückfrage bekommen wie: „Die angegebenen Verbrauchswerte für Ihr Gebäude von 1980 erscheinen uns ungewöhnlich niedrig. Wurde in den letzten Jahren eine Fassadendämmung durchgeführt, die noch nicht erfasst wurde?“, dann ist das ein Zeichen für einen sorgfältigen Prozess.
Nutzen Sie diese Prüfung zu Ihrem Vorteil. Sie ist kein Misstrauensvotum, sondern ein Sicherheitsnetz, das die Qualität und Rechtskonformität Ihres Dokuments sicherstellt. Antworten Sie auf Rückfragen so detailliert wie möglich und liefern Sie bei Bedarf Belege wie Handwerkerrechnungen nach.
Vom Entwurf zum finalen Dokument
Nach der erfolgreichen Prüfung erhalten Sie den fertigen Energieausweis meist innerhalb weniger Werktage als PDF per E-Mail. Dieses Dokument enthält alle gesetzlich vorgeschriebenen Angaben, einschließlich der wichtigen Registriernummer.
Ihre Checkliste für die finale Prüfung:
Stammdaten kontrollieren: Stimmen Adresse, Baujahr und Anzahl der Wohneinheiten exakt?
Registriernummer prüfen: Ist eine gültige Registriernummer vom DIBt (Deutsches Institut für Bautechnik) auf dem Ausweis vermerkt?
Werte nachvollziehen: Entsprechen die dargestellten End- und Primärenergie-Werte den Erwartungen für Ihr Gebäude?
Modernisierungsempfehlungen lesen: Die Empfehlungen geben wertvolle, oft kostengünstige Hinweise, um die Energieeffizienz zu verbessern.
Bewahren Sie den finalen Ausweis sorgfältig digital auf. Bei einer Neuvermietung oder einem Verkauf müssen Sie ihn Interessenten unaufgefordert vorlegen. Die Integration in ein zentrales System wie DoNexus erleichtert diesen Prozess erheblich. Hier können Sie für jedes Objekt den gültigen Energieausweis hinterlegen und Fristen für die Erneuerung automatisiert überwachen. Das schafft nicht nur Ordnung, sondern stellt auch sicher, dass Sie bei Prüfungen oder Eigentümeranfragen jederzeit handlungsfähig sind und alle rechtlichen Anforderungen souverän erfüllen.
Dokumente und Daten: Was Sie wirklich zur Hand haben sollten
Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete, wenn Sie einen Energieausweis online erstellen wollen. Statt während der Eingabe hektisch nach alten Unterlagen zu kramen, verkürzt eine gezielte Vorbereitung den ganzen Prozess auf wenige Minuten. So vermeiden Sie nicht nur Fehler, sondern sichern auch die Qualität des Ergebnisses.
Die benötigten Informationen unterscheiden sich grundlegend, je nachdem, ob Sie einen Verbrauchs- oder einen Bedarfsausweis beantragen. Für den einfacheren Verbrauchsausweis zählen vor allem die Verbrauchsdaten der Vergangenheit. Der Bedarfsausweis hingegen verlangt eine genaue technische Bestandsaufnahme des Gebäudes.
Ihre Checkliste für den Verbrauchsausweis
Der verbrauchsbasierte Ausweis ist der unkompliziertere Weg. Hier dreht sich alles um den tatsächlichen Energieverbrauch der letzten Jahre.
Halten Sie am besten folgende Informationen bereit:
Energieverbrauchsdaten der letzten drei Jahre: Das sind die Jahresabrechnungen Ihres Energieversorgers, zum Beispiel für Gas, Öl oder Fernwärme. Wichtig ist, dass die Abrechnungen drei aufeinanderfolgende Jahre lückenlos abdecken.
Informationen zu Leerständen: Gab es in diesem Zeitraum längere Leerstände? Diese müssen Sie unbedingt angeben und herausrechnen, damit das Ergebnis nicht verfälscht wird.
Klimabereinigung: Notieren Sie sich die Postleitzahl des Objekts. Online-Anbieter nutzen diese Angabe für die Witterungsbereinigung. So werden überdurchschnittlich kalte oder milde Winter im Ergebnis ausgeglichen.
Genaue Daten für den Bedarfsausweis
Beim Bedarfsausweis geht es ans Eingemachte – hier tauchen Sie tief in die Bausubstanz und die Technik Ihrer Immobilie ein. Genauigkeit und Vollständigkeit sind hier entscheidend.
Ein häufiger Stolperstein sind fehlende Nachweise über durchgeführte Sanierungen. Eine neue Heizung oder moderne Fenster, die in den ursprünglichen Bauplänen natürlich nicht auftauchen, können die Energieeffizienzklasse erheblich verbessern. Suchen Sie gezielt nach alten Handwerkerrechnungen oder Übergabeprotokollen, um diese wertvollen Daten parat zu haben.
Wo finden Sie die benötigten Informationen?
Bauakte und Baupläne: Hier stehen in der Regel das Baujahr, Wohn- und Nutzflächen sowie Details zum Aufbau von Wänden, Dach und Keller.
Teilungserklärung (bei einer WEG): Enthält oft wichtige Angaben zur Gebäudestruktur und zur gemeinschaftlichen Anlagentechnik.
Schornsteinfegerprotokoll: Liefert exakte Daten zum Typ und Baujahr Ihrer Heizungsanlage.
Handwerkerrechnungen: Unverzichtbar, um Sanierungen wie einen Fenstertausch, Dämmmaßnahmen oder den Einbau einer neuen Heizung nachzuweisen.
Die Energieeffizienz von Gebäuden ist in Deutschland eine enorme Herausforderung. Fast 60 Prozent aller Gebäude erreichen nur die schlechten Energieeffizienzklassen E bis H. Die Kosten für Sanierungen sind hier besonders relevant, da beispielsweise eine Immobilie der Klasse G (200 bis 249,9 kWh/(m²a)) Sanierungskosten von rund 25,49 €/m² verursachen kann, während es bei Klasse E (130 bis 159,9 kWh/(m²a)) etwa 16,31 €/m² sind. Mehr dazu lesen Sie in der bundesweiten Immobilienanalyse auf purpose-green.com.
Was tun, wenn Daten fehlen?
Was, wenn trotz sorgfältiger Suche bestimmte Unterlagen einfach unauffindbar sind? Keine Sorge. Seriöse Online-Portale haben dafür Lösungen. Oft können auf Basis des Baujahres und der damals üblichen Bauweisen plausible Näherungswerte angenommen werden. Dokumentieren Sie diese Annahmen aber unbedingt für Ihre eigenen Unterlagen.
Gerade für Immobilienverwaltungen wird die Beschaffung und Verwaltung dieser Dokumente für ein ganzes Portfolio schnell unübersichtlich. Eine KI-gestützte Dokumentenverwaltung, wie sie DoNexus zur automatischen Datenextraktion anbietet, kann diesen Prozess spürbar erleichtern. Das System zieht relevante Daten wie Baujahr oder Sanierungsmaßnahmen direkt aus Verträgen und Protokollen und stellt sie für die Erstellung des Energieausweises bereit.
Häufige Fehler und Kostenfallen bei der Online-Beantragung
Einen Energieausweis online zu erstellen, geht schnell – aber der Weg ist mit einigen Fallstricken gepflastert. Fehler führen hier schnell zu ungültigen Dokumenten oder unerwarteten Kosten. Wer die typischen Fehlerquellen kennt, kann sie gezielt vermeiden und meistert den Prozess sicher.
Eine informierte Vorgehensweise schützt nicht nur vor rechtlichen Konsequenzen. Sie sorgt auch dafür, dass der Ausweis den energetischen Zustand des Gebäudes wirklich korrekt abbildet. Von der Wahl des Anbieters bis zur finalen Datenprüfung gibt es ein paar kritische Punkte, die Ihre volle Aufmerksamkeit brauchen.
Unzureichende Anbieterprüfung
Der verlockendste Fehler ist oft, einfach den billigsten Anbieter zu wählen, ohne dessen Legitimität zu prüfen. Ein Energieausweis ist nur dann rechtsgültig, wenn er von einem nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Experten ausgestellt wird. Sogenannte „Discount-Anbieter“ ohne Zertifizierung produzieren oft wertlose Papiere.
Achten Sie auf diese Warnsignale:
Fehlende Transparenz: Es wird nicht klar kommuniziert, welcher zertifizierte Energieberater oder welches Ingenieurbüro hinter dem Service steht.
Keine Plausibilitätsprüfung: Der Anbieter fragt nicht nach, wenn Sie offensichtlich widersprüchliche Angaben machen (z. B. Baujahr 1960 mit Energieeffizienzklasse A).
Versteckte Kosten: Der günstige Grundpreis wird später durch Zusatzgebühren für Versand, Korrekturen oder eine obligatorische „Express-Bearbeitung“ in die Höhe getrieben.
Ein Praxisbeispiel: Ein Verwalter wählt für ein Mehrfamilienhaus den günstigsten Anbieter für 39 €. Später stellt sich heraus, dass der Ausweis keine gültige Registriernummer hat. Bei der Neuvermietung einer Wohnung fällt das auf – es folgen eine Abmahnung und die Notwendigkeit, schnell einen neuen, teureren Ausweis erstellen zu lassen.
Ungenaue oder falsche Dateneingabe
Der häufigste Grund für einen fehlerhaften Energieausweis sind ungenaue Eingaben durch den Auftraggeber selbst. Weil beim Online-Prozess niemand vor Ort ist, liegt die Verantwortung für die korrekten Daten komplett bei Ihnen.
Ein typischer Fehler ist die Verwechslung von Wohnfläche mit der Gebäudenutzfläche (AN) oder die Angabe veralteter Heizungsdaten. Ein Kesseltausch von 2005 auf 2021 kann die Energieeffizienzklasse um eine ganze Stufe verbessern – wird diese Angabe vergessen, verschenken Sie wertvolles Potenzial. Solche Details sind entscheidend, gerade weil in Deutschland der Wärmebedarf eine zentrale Rolle spielt. Im Jahr 2025 verbrauchte das Land 10.553 Petajoule Primärenergie, ein großer Teil davon entfiel auf Wärme. Auch wenn Plattformen mit Millionen Datenpunkten helfen, realistische Bilanzen zu erstellen, müssen die Basisinformationen stimmen. Weitere Einblicke zum deutschen Energieverbrauch finden Sie auf ag-energiebilanzen.de.
Fehlinterpretation der Ausweisarten
Ein weiterer kostspieliger Fehler ist die Wahl des falschen Ausweistyps. Wenn für ein unsaniertes Gebäude mit Baujahr vor 1977 und nur drei Wohneinheiten fälschlicherweise ein Verbrauchsausweis erstellt wird, ist dieser bei einem Verkauf rechtlich ungültig.
Stellen Sie also sicher, dass Sie die gesetzlichen Vorgaben für Ihr Objekt genau kennen, bevor Sie den Auftrag erteilen. Die Konsequenzen eines falschen Ausweises reichen von Bußgeldern bis hin zu möglichen Schadenersatzforderungen von Käufern oder Mietern.
Um solche Fehler systematisch zu vermeiden, hilft ein strukturierter Ansatz. Die Integration solcher Prozesse in eine zentrale Verwaltungsplattform wie DoNexus schafft hier Abhilfe. Dort lassen sich für jedes Objekt die spezifischen Anforderungen und Fristen hinterlegen. Das System kann Sie proaktiv an eine anstehende Erneuerung erinnern und sicherstellen, dass Sie immer den korrekten Ausweistyp mit den richtigen Daten beauftragen.
Vom einzelnen Ausweis zur strategischen Prozessoptimierung

Wer nur einzelne Energieausweise erstellt, erledigt eine Pflichtaufgabe. Echte Effizienz beginnt aber erst, wenn man diesen Vorgang als Teil eines größeren Ganzen sieht – und ihn in ein intelligentes, automatisiertes System einbettet.
Es geht darum, wegzukommen von der reaktiven Einzelmaßnahme. Stattdessen schafft man einen proaktiven, nahtlosen Workflow, der nicht nur das Team entlastet, sondern auch Compliance-Risiken auf ein Minimum reduziert. Eine moderne Software wartet nicht, bis jemand eine manuelle Liste prüft. Sie erkennt eine Anfrage zum Energieausweis, ordnet sie der passenden Immobilie zu und startet einen vordefinierten Prozess, der alle Beteiligten auf dem Laufenden hält.
Letztlich ist das mehr als nur eine Arbeitserleichterung. Es ist eine strategische Prozessoptimierung, die Abläufe zukunftssicher macht.
Was einen automatisierten Workflow wirklich ausmacht
Ein smarter, automatisierter Prozess kann weit mehr als nur einen Auftrag an einen Dienstleister weiterleiten. Er schafft ein System, das mitdenkt, Risiken vermeidet und dem Team wertvolle Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben zurückgibt.
Der Schlüssel liegt darin, den gesamten Lebenszyklus des Energieausweises zu betrachten. Von der ersten Anforderung über die Datenerfassung und Erstellung bis hin zur proaktiven Überwachung der Gültigkeit – jeder Schritt lässt sich digitalisieren und automatisieren.
Denken Sie an folgende Aspekte, um den Prozess wirklich zu verbessern:
Proaktive Fristenüberwachung: Das System sollte die Gültigkeit aller Ausweise im Blick haben und automatisch an anstehende Erneuerungen erinnern. So entstehen keine Engpässe und die Rechtskonformität ist jederzeit gesichert.
Intelligente Datengewinnung: Eine KI kann relevante Daten wie Baujahr, letzte Sanierungen oder die Heizungsart direkt aus vorhandenen Dokumenten – etwa Teilungserklärungen oder Protokollen – auslesen und für den Online-Antrag aufbereiten. Das spart mühsame Recherche.
Automatisierte Kommunikation: Geht eine Anfrage ein, startet automatisch ein Workflow. Dieser informiert den Eigentümer, beauftragt bei Bedarf den Dienstleister und macht den aktuellen Status für alle transparent nachvollziehbar.
Zentraler Dokumentenspeicher: Jeder neue Energieausweis wird sofort der richtigen Immobilie zugeordnet und ist für das ganze Team jederzeit digital verfügbar. Kein Suchen in Ordnern oder E-Mail-Anhängen mehr.
Die Integration dieser Schritte in eine Plattform wie DoNexus macht die Verwaltung von Energieausweisen von einer lästigen Pflicht zu einem schlanken, kontrollierten Vorgang. Mit der KI-Automatisierung von DoNexus werden eingehende E-Mails zum Thema Energieausweis automatisch erkannt, Workflows angestoßen und Dokumente intelligent verarbeitet. So gewinnt Ihr Team den Freiraum, sich auf wertschöpfende Tätigkeiten zu konzentrieren, anstatt nur Listen abzuarbeiten.
Häufig gestellte Fragen zum Online-Energieausweis
Der Weg zum Energieausweis über ein Online-Portal wirft in der Praxis oft Detailfragen auf. Um Ihnen im Arbeitsalltag mehr Sicherheit zu geben, haben wir die häufigsten Fragen gesammelt, die uns von Immobilienverwaltern gestellt werden – praxisnah und auf den Punkt gebracht.
Eines vorweg: Online erstellte Energieausweise sind voll rechtsgültig, solange sie von zertifizierten Experten ausgestellt werden. Sie gelten, genau wie traditionell erstellte Dokumente, für 10 Jahre. Die größte Hürde im Prozess ist meist die Datenbeschaffung, besonders bei älteren Gebäuden, für die ein Bedarfsausweis nötig ist.
Wichtige Aspekte im Überblick
Bevor Sie loslegen, sollten Sie diese Punkte kennen. Das räumt die häufigsten Unsicherheiten direkt aus dem Weg:
Rechtsgültigkeit sicherstellen: Der Knackpunkt ist der Aussteller. Achten Sie darauf, dass der Online-Anbieter garantiert, dass jeder Ausweis von einem nach Gebäudeenergiegesetz (GEG) zugelassenen Experten geprüft und freigegeben wird. Nur dann ist das Dokument bei Verkauf oder Vermietung auch wirklich anerkannt.
Gültigkeitsdauer im Blick behalten: Ein Energieausweis ist exakt 10 Jahre ab dem Ausstellungsdatum gültig. Aber Vorsicht: Bei wesentlichen energetischen Sanierungen, wie dem Einbau einer neuen Heizung oder dem Dämmen der Fassade, muss auch vor Ablauf der Frist ein neuer Ausweis her.
Umgang mit fehlenden Daten: Gerade beim Bedarfsausweis für ältere Gebäude fehlen oft genaue Bauunterlagen. Das ist normal. Seriöse Online-Plattformen lösen das, indem sie plausible Standardwerte anbieten, die auf dem Baujahr und der damals üblichen Bauweise basieren. Wichtig ist, dass Sie solche Annahmen immer sorgfältig dokumentieren.
Pflicht zur Erneuerung: Ein abgelaufener Ausweis ist wertlos. Steht eine Neuvermietung oder ein Verkauf an, muss zwingend ein neues, gültiges Dokument vorliegen. Andernfalls drohen rechtliche Konsequenzen.
Nehmen Sie sich die Zeit, alle Informationen sorgfältig zusammenzutragen. Die korrekte und vollständige Dateneingabe ist die Grundlage für ein aussagekräftiges und rechtssicheres Dokument. Es zahlt sich am Ende immer aus.
Diese Fristen und Dokumente über ein ganzes Portfolio hinweg zu verwalten, wird schnell unübersichtlich. Eine zentrale Plattform wie DoNexus hilft dabei, den Überblick zu behalten. Das System erinnert automatisch an ablaufende Ausweise und speichert alle Dokumente zentral und jederzeit griffbereit.
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