KI-Akademie
Gute Anweisungen, gute Ergebnisse - Der einfache Weg zu besseren ChatGPT Antworten
KI-Akademie Teil 6
25.11.2025


Gute Anweisungen, gute Ergebnisse - Der einfache Weg zu besseren ChatGPT Antworten
Viele probieren ChatGPT aus und sind oft enttäuscht. Die Antworten wirken oberflächlich oder unpassend. Dabei liegt das Problem oft nicht nur an der KI, sondern meist an der Anweisung: Wer vage fragt, bekommt vage Antworten. Gute Ergebnisse entstehen nicht durch Glück, sondern durch Klarheit.
In diesem Teil der KI Akademie zeigen wir, wie Sie ChatGPT mit einfachen, präzisen Prompts steuern. Sie erfahren, wie das Modell Eingaben interpretiert, was gute und schlechte Anweisungen unterscheidet und wie Sie Schritt für Schritt bessere Ergebnisse erzielen
Wie ChatGPT denkt
ChatGPT ist kein Lexikon. Das Modell analysiert jede Eingabe, erkennt Muster und berechnet statistisch, welches Wort mit hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes passt. Wenn eine Anfrage unklar ist, muss die KI raten und erzeugt schnell allgemeine oder wenig hilfreiche Texte. Sie kann keine Gedanken lesen und arbeitet ausschließlich mit dem, was im Prompt steht.
Trotz großer Datenmenge beim Training zählt im Moment der Anfrage nur eines: die Informationen, die Sie der KI geben. Je präziser diese sind, desto gezielter trifft das Modell Ihre Absicht.
Eine gute Anweisung funktioniert wie ein Briefing. Klar heißt nicht zwingend kurz, denn eindeutige Details helfen der KI, gezielter zu antworten. Es gilt: Die Eingabe steuert die Ausgabe.
Schlechte Praktiken – typische Fehler vermeiden
Viele Fehler wiederholen sich in der Praxis, die Angaben sind viel zu ungenau:
Zu allgemein: „Erzähl mir was über Technik in Immobilien.“
Mehrdeutig: „Fass das mal besser zusammen.“ (Was ist „besser“?)
Kein Ziel: „Erklär das mal“
Mehrere Aufgaben auf einmal: „Mach eine Liste, schreib eine Einleitung und erklär mir den Rest.“
Kein Kontext: „Mach ein schönes Schreiben für die Eigentümer.“
Unklarer Ton: „Formulier das netter.“ (Freundlich? Locker? Förmlich?)
Diese Formulierungen lassen die KI raten und das geht oft daneben.
Gute Anweisungen – so klappt es besser
Ein “Prompt” ist die Anweisung, mit der Sie ChatGPT eine Aufgabe geben. Das kann eine Frage, ein Befehl oder eine kurze Beschreibung dessen sein, was die KI erzeugen soll. Niemand trifft beim ersten Versuch die perfekte Formulierung. Es ist normal, mit einer groben Idee zu starten, die Antwort zu prüfen und danach fehlende Details präzise nachzureichen. ChatGPT ist genau für dieses schrittweise Arbeiten ausgelegt.
Starke Prompts folgen einem klaren Schema. Die wichtigsten Bausteine:
Rolle: Geben Sie der KI eine Identität zum Anfang z. B. „Du bist ein erfahrener Verwalter…“
Ziel: Was soll die KI tun, etwa erklären, strukturieren oder umformulieren.
Format: Liste, E Mail, kurze Notiz, Python-Code, Erklärung in einfachen Worten.
Ton: Sachlich, freundlich, höflich, neutral oder locker etc.
Beispiele: Vorlagen für Antworten oder kurze Textausschnitte helfen dem Modell, Stil und Aufbau zu treffen.
Bei komplexeren Aufgaben lohnt es sich, die KI zu einer nachvollziehbaren Herleitung zu auffordern. Eine Anweisung wie „Erkläre zuerst deinen Gedankengang, dann gib die Lösung“ sorgt für klarere und nachvollziehbare Ergebnisse.
Arbeiten Sie in mehreren Schritten: Antworten prüfen, nachschärfen, Beispiele ergänzen oder umformulieren lassen. Beispielsweise: „Bitte fasse dich kürzer.“ oder „Gib zu jedem Punkt noch ein Beispiel.“ ChatGPT kann auf Wunsch auch den eigenen Text selbstkritisch bewerten und verbessern.
Wenn Ihre Frage auf bestimmten Informationen basiert, geben Sie den relevanten Kontext direkt mit, etwa indem Sie einen kurzen Textabschnitt einfügen oder schreiben „Nutze folgende Daten als Grundlage“. Das reduziert Missverständnisse und sorgt für präzise Antworten.
Vorher – Nachher: Beispiele aus dem Alltag
Aufgabe | Schlechte Eingabe | Gute Eingabe |
|---|---|---|
Schreiben | „Schreib einen Text über die Sanierung" | „Schreibe eine kurze Info für Wohnungseigentümer zur geplanten Dachsanierung, sachlich und klar" |
Ideen finden | „Was könnte man modernisieren bei Treppen?" | „Gib mir 5 Ideen für kleine Maßnahmen zur Aufwertung des Treppenhauses in einem 70er Jahre Bau" |
Text verbessern | „Mach das besser" | „Formuliere folgenden Aushang höflicher und lesefreundlicher, max. 100 Wörter: [Text einfügen]" |
Zusammenfassen | „Was steht da?" | „Fasse das folgende Protokoll in 5 Stichpunkten für eine interne Besprechung zusammen: [Text]" |
Übersetzen | „Übersetz das" | „Übersetze folgenden Absatz ins Englische, professionell und klar formuliert: [Text]." |
Bilderstellung | „Erstell ein Bild von einem Haus" | „Erstelle ein Bild, ein Mehrfamilienhaus mit roter Klinkerfassade, 3 Etagen, davor ein kleiner Hof mit Mülltonnen" |
![]() | ![]() |
Die 4-Punkte-Regel: einfache Struktur für klare Prompts
Fast jede gute Anweisung lässt sich in vier Bausteine gliedern:
Was soll getan werden? - schreiben, erklären, auflisten, kürzen …
Worum geht’s? - Thema, Anlass, Bezug
Wie soll es klingen? - Ton, Format, Zielgruppe
Was hilft der KI? - Rolle, Beispiele, Begrenzung (z. B. Länge)
Beispiel: „Du bist ein erfahrener Hausmeister. Erkläre einer Eigentümerin, wie sie richtig lüftet, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nutze klare Sprache und Beispiele, maximal 150 Wörter.“
Die GUIDE-Methode
Als Ergänzung zur Vier Punkte Regel kann GUIDE helfen, nichts Wichtiges zu vergessen. Sie dient als kurze Checkliste:
G = Goal: Ziel der Anfrage
U = User: Rolle oder Zielgruppe
I = Instructions: konkrete Aufgabe
D = Details: Ton, Länge oder Besonderheiten
E = Examples: ein Beispiel oder kurzer Ausschnitt
Ein schneller Blick auf diese fünf Punkte stellt sicher, dass die Anfrage vollständig ist und die KI alle nötigen Hinweise bekommt.
Grundwerkzeuge: Sofort nutzbare Anweisungen
Zusammenfassen: „Fasse diesen Text in 3 Stichpunkten zusammen: [Text einfügen]“
Stil umformulieren: „Formuliere folgende Nachricht sachlich, aber freundlich: [Text einfügen]“
Komplexes erklären lassen: „Erkläre dieses Thema in einfachen Worten damit es auch ein 10-Jähriger verstehen kann und mit einem passenden Alltagsbeispiel: [Thema].“
Ideen entwickeln: „Nenne fünf konkrete Vorschläge, wie man dieses Thema kreativ weiterdenken kann: [Thema].“
Text kürzen: „Kürze folgenden Text auf unter 100 Wörter, ohne wichtige Infos zu verlieren: [Text einfügen]“
Bild erstellen: „Erstelle ein Bild mit folgendem Motiv und Stilvorgaben: [Motiv, Stil, Details].“
Übersetzen: „Übersetze folgenden Absatz ins Englische, klar und professionell formuliert: [Text].“
Vergleich erstellen: „Erstelle eine übersichtliche Tabelle mit Vor und Nachteilen zu folgendem Thema: [Thema].“
Beispiel entwerfen: „Erstelle einen kurzen Beispieltext mit drei bis vier Sätzen zu folgendem Anlass: [Anlass].“
Analyse anfordern: „Analysiere diesen Abschnitt und nenne die wichtigsten Aussagen: [Text].“
Fazit
Gute Anweisungen schaffen Klarheit und bringen die besten Seiten der KI zum Vorschein. Wer Ziel, Ton und Format bewusst vorgibt, erhält Antworten, die präziser, verständlicher und im Alltag wirklich hilfreich sind. Am Ende gilt: Je besser Ihre Anweisung, desto besser die Antwort der KI. Mit etwas Übung werden Sie merken, wie deutlich die Qualität der Ergebnisse steigt und wie selbstverständlich ChatGPT zu einem wirkungsvollen Werkzeug wird.
Gute Anweisungen, gute Ergebnisse - Der einfache Weg zu besseren ChatGPT Antworten
Viele probieren ChatGPT aus und sind oft enttäuscht. Die Antworten wirken oberflächlich oder unpassend. Dabei liegt das Problem oft nicht nur an der KI, sondern meist an der Anweisung: Wer vage fragt, bekommt vage Antworten. Gute Ergebnisse entstehen nicht durch Glück, sondern durch Klarheit.
In diesem Teil der KI Akademie zeigen wir, wie Sie ChatGPT mit einfachen, präzisen Prompts steuern. Sie erfahren, wie das Modell Eingaben interpretiert, was gute und schlechte Anweisungen unterscheidet und wie Sie Schritt für Schritt bessere Ergebnisse erzielen
Wie ChatGPT denkt
ChatGPT ist kein Lexikon. Das Modell analysiert jede Eingabe, erkennt Muster und berechnet statistisch, welches Wort mit hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes passt. Wenn eine Anfrage unklar ist, muss die KI raten und erzeugt schnell allgemeine oder wenig hilfreiche Texte. Sie kann keine Gedanken lesen und arbeitet ausschließlich mit dem, was im Prompt steht.
Trotz großer Datenmenge beim Training zählt im Moment der Anfrage nur eines: die Informationen, die Sie der KI geben. Je präziser diese sind, desto gezielter trifft das Modell Ihre Absicht.
Eine gute Anweisung funktioniert wie ein Briefing. Klar heißt nicht zwingend kurz, denn eindeutige Details helfen der KI, gezielter zu antworten. Es gilt: Die Eingabe steuert die Ausgabe.
Schlechte Praktiken – typische Fehler vermeiden
Viele Fehler wiederholen sich in der Praxis, die Angaben sind viel zu ungenau:
Zu allgemein: „Erzähl mir was über Technik in Immobilien.“
Mehrdeutig: „Fass das mal besser zusammen.“ (Was ist „besser“?)
Kein Ziel: „Erklär das mal“
Mehrere Aufgaben auf einmal: „Mach eine Liste, schreib eine Einleitung und erklär mir den Rest.“
Kein Kontext: „Mach ein schönes Schreiben für die Eigentümer.“
Unklarer Ton: „Formulier das netter.“ (Freundlich? Locker? Förmlich?)
Diese Formulierungen lassen die KI raten und das geht oft daneben.
Gute Anweisungen – so klappt es besser
Ein “Prompt” ist die Anweisung, mit der Sie ChatGPT eine Aufgabe geben. Das kann eine Frage, ein Befehl oder eine kurze Beschreibung dessen sein, was die KI erzeugen soll. Niemand trifft beim ersten Versuch die perfekte Formulierung. Es ist normal, mit einer groben Idee zu starten, die Antwort zu prüfen und danach fehlende Details präzise nachzureichen. ChatGPT ist genau für dieses schrittweise Arbeiten ausgelegt.
Starke Prompts folgen einem klaren Schema. Die wichtigsten Bausteine:
Rolle: Geben Sie der KI eine Identität zum Anfang z. B. „Du bist ein erfahrener Verwalter…“
Ziel: Was soll die KI tun, etwa erklären, strukturieren oder umformulieren.
Format: Liste, E Mail, kurze Notiz, Python-Code, Erklärung in einfachen Worten.
Ton: Sachlich, freundlich, höflich, neutral oder locker etc.
Beispiele: Vorlagen für Antworten oder kurze Textausschnitte helfen dem Modell, Stil und Aufbau zu treffen.
Bei komplexeren Aufgaben lohnt es sich, die KI zu einer nachvollziehbaren Herleitung zu auffordern. Eine Anweisung wie „Erkläre zuerst deinen Gedankengang, dann gib die Lösung“ sorgt für klarere und nachvollziehbare Ergebnisse.
Arbeiten Sie in mehreren Schritten: Antworten prüfen, nachschärfen, Beispiele ergänzen oder umformulieren lassen. Beispielsweise: „Bitte fasse dich kürzer.“ oder „Gib zu jedem Punkt noch ein Beispiel.“ ChatGPT kann auf Wunsch auch den eigenen Text selbstkritisch bewerten und verbessern.
Wenn Ihre Frage auf bestimmten Informationen basiert, geben Sie den relevanten Kontext direkt mit, etwa indem Sie einen kurzen Textabschnitt einfügen oder schreiben „Nutze folgende Daten als Grundlage“. Das reduziert Missverständnisse und sorgt für präzise Antworten.
Vorher – Nachher: Beispiele aus dem Alltag
Aufgabe | Schlechte Eingabe | Gute Eingabe |
|---|---|---|
Schreiben | „Schreib einen Text über die Sanierung" | „Schreibe eine kurze Info für Wohnungseigentümer zur geplanten Dachsanierung, sachlich und klar" |
Ideen finden | „Was könnte man modernisieren bei Treppen?" | „Gib mir 5 Ideen für kleine Maßnahmen zur Aufwertung des Treppenhauses in einem 70er Jahre Bau" |
Text verbessern | „Mach das besser" | „Formuliere folgenden Aushang höflicher und lesefreundlicher, max. 100 Wörter: [Text einfügen]" |
Zusammenfassen | „Was steht da?" | „Fasse das folgende Protokoll in 5 Stichpunkten für eine interne Besprechung zusammen: [Text]" |
Übersetzen | „Übersetz das" | „Übersetze folgenden Absatz ins Englische, professionell und klar formuliert: [Text]." |
Bilderstellung | „Erstell ein Bild von einem Haus" | „Erstelle ein Bild, ein Mehrfamilienhaus mit roter Klinkerfassade, 3 Etagen, davor ein kleiner Hof mit Mülltonnen" |
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Die 4-Punkte-Regel: einfache Struktur für klare Prompts
Fast jede gute Anweisung lässt sich in vier Bausteine gliedern:
Was soll getan werden? - schreiben, erklären, auflisten, kürzen …
Worum geht’s? - Thema, Anlass, Bezug
Wie soll es klingen? - Ton, Format, Zielgruppe
Was hilft der KI? - Rolle, Beispiele, Begrenzung (z. B. Länge)
Beispiel: „Du bist ein erfahrener Hausmeister. Erkläre einer Eigentümerin, wie sie richtig lüftet, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nutze klare Sprache und Beispiele, maximal 150 Wörter.“
Die GUIDE-Methode
Als Ergänzung zur Vier Punkte Regel kann GUIDE helfen, nichts Wichtiges zu vergessen. Sie dient als kurze Checkliste:
G = Goal: Ziel der Anfrage
U = User: Rolle oder Zielgruppe
I = Instructions: konkrete Aufgabe
D = Details: Ton, Länge oder Besonderheiten
E = Examples: ein Beispiel oder kurzer Ausschnitt
Ein schneller Blick auf diese fünf Punkte stellt sicher, dass die Anfrage vollständig ist und die KI alle nötigen Hinweise bekommt.
Grundwerkzeuge: Sofort nutzbare Anweisungen
Zusammenfassen: „Fasse diesen Text in 3 Stichpunkten zusammen: [Text einfügen]“
Stil umformulieren: „Formuliere folgende Nachricht sachlich, aber freundlich: [Text einfügen]“
Komplexes erklären lassen: „Erkläre dieses Thema in einfachen Worten damit es auch ein 10-Jähriger verstehen kann und mit einem passenden Alltagsbeispiel: [Thema].“
Ideen entwickeln: „Nenne fünf konkrete Vorschläge, wie man dieses Thema kreativ weiterdenken kann: [Thema].“
Text kürzen: „Kürze folgenden Text auf unter 100 Wörter, ohne wichtige Infos zu verlieren: [Text einfügen]“
Bild erstellen: „Erstelle ein Bild mit folgendem Motiv und Stilvorgaben: [Motiv, Stil, Details].“
Übersetzen: „Übersetze folgenden Absatz ins Englische, klar und professionell formuliert: [Text].“
Vergleich erstellen: „Erstelle eine übersichtliche Tabelle mit Vor und Nachteilen zu folgendem Thema: [Thema].“
Beispiel entwerfen: „Erstelle einen kurzen Beispieltext mit drei bis vier Sätzen zu folgendem Anlass: [Anlass].“
Analyse anfordern: „Analysiere diesen Abschnitt und nenne die wichtigsten Aussagen: [Text].“
Fazit
Gute Anweisungen schaffen Klarheit und bringen die besten Seiten der KI zum Vorschein. Wer Ziel, Ton und Format bewusst vorgibt, erhält Antworten, die präziser, verständlicher und im Alltag wirklich hilfreich sind. Am Ende gilt: Je besser Ihre Anweisung, desto besser die Antwort der KI. Mit etwas Übung werden Sie merken, wie deutlich die Qualität der Ergebnisse steigt und wie selbstverständlich ChatGPT zu einem wirkungsvollen Werkzeug wird.
Gute Anweisungen, gute Ergebnisse - Der einfache Weg zu besseren ChatGPT Antworten
Viele probieren ChatGPT aus und sind oft enttäuscht. Die Antworten wirken oberflächlich oder unpassend. Dabei liegt das Problem oft nicht nur an der KI, sondern meist an der Anweisung: Wer vage fragt, bekommt vage Antworten. Gute Ergebnisse entstehen nicht durch Glück, sondern durch Klarheit.
In diesem Teil der KI Akademie zeigen wir, wie Sie ChatGPT mit einfachen, präzisen Prompts steuern. Sie erfahren, wie das Modell Eingaben interpretiert, was gute und schlechte Anweisungen unterscheidet und wie Sie Schritt für Schritt bessere Ergebnisse erzielen
Wie ChatGPT denkt
ChatGPT ist kein Lexikon. Das Modell analysiert jede Eingabe, erkennt Muster und berechnet statistisch, welches Wort mit hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes passt. Wenn eine Anfrage unklar ist, muss die KI raten und erzeugt schnell allgemeine oder wenig hilfreiche Texte. Sie kann keine Gedanken lesen und arbeitet ausschließlich mit dem, was im Prompt steht.
Trotz großer Datenmenge beim Training zählt im Moment der Anfrage nur eines: die Informationen, die Sie der KI geben. Je präziser diese sind, desto gezielter trifft das Modell Ihre Absicht.
Eine gute Anweisung funktioniert wie ein Briefing. Klar heißt nicht zwingend kurz, denn eindeutige Details helfen der KI, gezielter zu antworten. Es gilt: Die Eingabe steuert die Ausgabe.
Schlechte Praktiken – typische Fehler vermeiden
Viele Fehler wiederholen sich in der Praxis, die Angaben sind viel zu ungenau:
Zu allgemein: „Erzähl mir was über Technik in Immobilien.“
Mehrdeutig: „Fass das mal besser zusammen.“ (Was ist „besser“?)
Kein Ziel: „Erklär das mal“
Mehrere Aufgaben auf einmal: „Mach eine Liste, schreib eine Einleitung und erklär mir den Rest.“
Kein Kontext: „Mach ein schönes Schreiben für die Eigentümer.“
Unklarer Ton: „Formulier das netter.“ (Freundlich? Locker? Förmlich?)
Diese Formulierungen lassen die KI raten und das geht oft daneben.
Gute Anweisungen – so klappt es besser
Ein “Prompt” ist die Anweisung, mit der Sie ChatGPT eine Aufgabe geben. Das kann eine Frage, ein Befehl oder eine kurze Beschreibung dessen sein, was die KI erzeugen soll. Niemand trifft beim ersten Versuch die perfekte Formulierung. Es ist normal, mit einer groben Idee zu starten, die Antwort zu prüfen und danach fehlende Details präzise nachzureichen. ChatGPT ist genau für dieses schrittweise Arbeiten ausgelegt.
Starke Prompts folgen einem klaren Schema. Die wichtigsten Bausteine:
Rolle: Geben Sie der KI eine Identität zum Anfang z. B. „Du bist ein erfahrener Verwalter…“
Ziel: Was soll die KI tun, etwa erklären, strukturieren oder umformulieren.
Format: Liste, E Mail, kurze Notiz, Python-Code, Erklärung in einfachen Worten.
Ton: Sachlich, freundlich, höflich, neutral oder locker etc.
Beispiele: Vorlagen für Antworten oder kurze Textausschnitte helfen dem Modell, Stil und Aufbau zu treffen.
Bei komplexeren Aufgaben lohnt es sich, die KI zu einer nachvollziehbaren Herleitung zu auffordern. Eine Anweisung wie „Erkläre zuerst deinen Gedankengang, dann gib die Lösung“ sorgt für klarere und nachvollziehbare Ergebnisse.
Arbeiten Sie in mehreren Schritten: Antworten prüfen, nachschärfen, Beispiele ergänzen oder umformulieren lassen. Beispielsweise: „Bitte fasse dich kürzer.“ oder „Gib zu jedem Punkt noch ein Beispiel.“ ChatGPT kann auf Wunsch auch den eigenen Text selbstkritisch bewerten und verbessern.
Wenn Ihre Frage auf bestimmten Informationen basiert, geben Sie den relevanten Kontext direkt mit, etwa indem Sie einen kurzen Textabschnitt einfügen oder schreiben „Nutze folgende Daten als Grundlage“. Das reduziert Missverständnisse und sorgt für präzise Antworten.
Vorher – Nachher: Beispiele aus dem Alltag
Aufgabe | Schlechte Eingabe | Gute Eingabe |
|---|---|---|
Schreiben | „Schreib einen Text über die Sanierung" | „Schreibe eine kurze Info für Wohnungseigentümer zur geplanten Dachsanierung, sachlich und klar" |
Ideen finden | „Was könnte man modernisieren bei Treppen?" | „Gib mir 5 Ideen für kleine Maßnahmen zur Aufwertung des Treppenhauses in einem 70er Jahre Bau" |
Text verbessern | „Mach das besser" | „Formuliere folgenden Aushang höflicher und lesefreundlicher, max. 100 Wörter: [Text einfügen]" |
Zusammenfassen | „Was steht da?" | „Fasse das folgende Protokoll in 5 Stichpunkten für eine interne Besprechung zusammen: [Text]" |
Übersetzen | „Übersetz das" | „Übersetze folgenden Absatz ins Englische, professionell und klar formuliert: [Text]." |
Bilderstellung | „Erstell ein Bild von einem Haus" | „Erstelle ein Bild, ein Mehrfamilienhaus mit roter Klinkerfassade, 3 Etagen, davor ein kleiner Hof mit Mülltonnen" |
![]() | ![]() |
Die 4-Punkte-Regel: einfache Struktur für klare Prompts
Fast jede gute Anweisung lässt sich in vier Bausteine gliedern:
Was soll getan werden? - schreiben, erklären, auflisten, kürzen …
Worum geht’s? - Thema, Anlass, Bezug
Wie soll es klingen? - Ton, Format, Zielgruppe
Was hilft der KI? - Rolle, Beispiele, Begrenzung (z. B. Länge)
Beispiel: „Du bist ein erfahrener Hausmeister. Erkläre einer Eigentümerin, wie sie richtig lüftet, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nutze klare Sprache und Beispiele, maximal 150 Wörter.“
Die GUIDE-Methode
Als Ergänzung zur Vier Punkte Regel kann GUIDE helfen, nichts Wichtiges zu vergessen. Sie dient als kurze Checkliste:
G = Goal: Ziel der Anfrage
U = User: Rolle oder Zielgruppe
I = Instructions: konkrete Aufgabe
D = Details: Ton, Länge oder Besonderheiten
E = Examples: ein Beispiel oder kurzer Ausschnitt
Ein schneller Blick auf diese fünf Punkte stellt sicher, dass die Anfrage vollständig ist und die KI alle nötigen Hinweise bekommt.
Grundwerkzeuge: Sofort nutzbare Anweisungen
Zusammenfassen: „Fasse diesen Text in 3 Stichpunkten zusammen: [Text einfügen]“
Stil umformulieren: „Formuliere folgende Nachricht sachlich, aber freundlich: [Text einfügen]“
Komplexes erklären lassen: „Erkläre dieses Thema in einfachen Worten damit es auch ein 10-Jähriger verstehen kann und mit einem passenden Alltagsbeispiel: [Thema].“
Ideen entwickeln: „Nenne fünf konkrete Vorschläge, wie man dieses Thema kreativ weiterdenken kann: [Thema].“
Text kürzen: „Kürze folgenden Text auf unter 100 Wörter, ohne wichtige Infos zu verlieren: [Text einfügen]“
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Übersetzen: „Übersetze folgenden Absatz ins Englische, klar und professionell formuliert: [Text].“
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Beispiel entwerfen: „Erstelle einen kurzen Beispieltext mit drei bis vier Sätzen zu folgendem Anlass: [Anlass].“
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Fazit
Gute Anweisungen schaffen Klarheit und bringen die besten Seiten der KI zum Vorschein. Wer Ziel, Ton und Format bewusst vorgibt, erhält Antworten, die präziser, verständlicher und im Alltag wirklich hilfreich sind. Am Ende gilt: Je besser Ihre Anweisung, desto besser die Antwort der KI. Mit etwas Übung werden Sie merken, wie deutlich die Qualität der Ergebnisse steigt und wie selbstverständlich ChatGPT zu einem wirkungsvollen Werkzeug wird.
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